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Freizeit

13.04.2018

Schaukeln, wippen, rutschen und klettern

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5 Bilder
Da grinst sie übers ganze Gesicht: Isabel (2) liebt die Wippe.
Bild: Bronnhuber

Der Spielplatz in Oberfinningen ist bei den Kindern und den Mamis beliebt. Unser Test

Die kleine Isabel grinst über beide Backen. Sie sitzt auf der einen Seite der Wippe, auf der anderen drückt ihre Mama das hübsche Mädchen auf und ab. Der dreijährige Jonas klettert in diesem Moment mutig die hölzernen Treppchen hoch. Oben angekommen, nimmt er Schwung und rutscht mit einem Lachen die gelbe Rutsche hinunter. Direkt gegenüber schaukelt Leonhard – natürlich im FC-Bayern-München-Outfit. Und der vierjährige Luis macht das, was er auf dem Spielplatz am liebsten tut: Klettern. „Das kann ich gut“, erzählt er und hängt sich zwischen die Stricke. Über ihm kraxelt seine Kindergarten-Freundin Annalena (5). „Ich bin gerne da. Hier kann man so schön spielen“, sagt sie.

Hier? Das ist der Spielplatz in der Straße „Juraweg“ in Finningen. Einer von fünf in der Gemeinde Finningen. Und der circa 600 Quadratmeter große Spielplatz ist ziemlich neu, wie Bürgermeister Klaus Friegel sagt. Der Kletterturm steht noch nicht allzu lange. „Wir haben gerade Arbeit ohne Ende mit den Spielplätzen. Im Bauhof liegen einige Geräte, die wir die nächsten Tage und Wochen installieren werden“, so Friegel. Er schätzt, dass die Gemeinde in den vergangenen zwei Jahre circa 20000 Euro in die Spielplätze investiert hat. Im Gemeinderat gibt es sogar eine Referentin, die unter anderem dafür zuständig ist - und die hat jede Menge zu tun bei fünf Plätzen. In Mörslingen gibt es einen am Kindergarten, im Bürgermeister-Keis-Ring und Am Bergsteig. In Finningen ebenfalls am Kindergarten, am Juraweg und sogar einen extra Spielplatz für die Krippenkinder – Letzterer ist allerdings nicht öffentlich zugänglich. „Wir fragen auch Eltern, was gewünscht ist“, sagt der Bürgermeister. Und die sind aktuell wunschlos glücklich.

Zumindest die Mamis, die an diesem Tag mit ihren Kindern auf dem Finninger Spielplatz am Juraweg zusammenstehen. Daniela Winter, Mama von Luis, sagt: „Wir haben hier alles, was die Kinder brauchen. Wenn das Wetter schön ist, ist hier auch was los.“ Teilweise kommen auch auswärtige Kinder mit ihren Eltern vorbei. Oder Familien machen nach dem Essen im Finninger Gasthof Schlössle einen Spaziergang zum Spielplatz. „Es ist was für jedes Alter dabei. Auch Grundschüler kommen noch ab und zu vorbei“, sagt Winter. Einzig für die ganz Kleinen gibt es auf dem Spielplatz in der Oberfinninger Siedlung nichts. Melanie Metzner hätte einen Vorschlag: „Eine Babyschaukel fehlt. Das wäre schon schön“, sagt sie und schaut liebevoll in den Kinderwagen zu ihrem kleinen Sohn Julian.

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Karin Braun nickt. „Das stimmt, das haben wir nicht.“ Dafür lobt die Mama vor allem die verschiedenen Sitzgelegenheiten. Zum einen gibt es ein kleines überdachtes Holzhäuschen, in dem die Kinder ihre Brotzeit auspacken können. Es gibt auch noch einen Tisch mit zwei Bänken. „Und sauber ist es eigentlich auch immer. Jeder nimmt seine Sachen wieder mit“, so Braun. Wer nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommt, kann in Oberfinningen bequem in den markierten Parkflächen direkt am Spielplatz sein Auto abstellen. Die Mamis schätzen, dass circa 25 Kinder aus der Siedlung momentan den Spielplatz nutzen – und am liebsten den neuen Kletterturm. „Weil der cool ist“, sagt Luis.

Unser Testergebnis:

Sauberkeit:

Parkplätze:

Schatten:

Sitzgelegenheit:

Spielgeräte:

3 Schaufeln: top

2 Schaufeln: völlig in Ordnung

1 Schaufel: geht noch besser

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