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Höchstädt

11.09.2019

Schnelles Internet für 300 Höchstädter Haushalte

Startschuss für schnelles Internet in Höchstädt: (von links) Bürgermeister Gerrit Maneth, Markus Sand und Holger Betz (beide Telekom).
Bild: Stadt Höchstädt

Die ersten Tiefbauarbeiten der Telekom haben begonnen. Wer davon betroffen ist und welche Einschränkungen es aktuell gibt.

Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internet-Anschlüssen in Höchstädt begonnen. Los ging es mit den ersten Tiefbauarbeiten. Insgesamt wird die Telekom rund drei Kilometer Glasfaser verlegen und fünf Verteiler mit moderner Technik aufstellen. Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 300 Haushalte nach der Fertigstellung. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s), im Ausbaugebiet mit FTTH (Fibre To The Home) sogar bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s), heißt es in der Pressemitteilung der Telekom. „Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten in Höchstädt nun starten“, sagt Bürgermeister Gerrit Maneth, und weiter: „Schnelles Internet ist aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken. Gerade auch unsere Unternehmen sind auf zuverlässige und performante Leitungen angewiesen.“

Das sind die Beeinträchtigungen für die Höchstädter Anwohner

Markus Sand, Regionalmanager der Telekom, ergänzt: „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Kommune.“ Holger Betz, Key-Account-Manager bei der Telekom Technik GmbH, sagt dazu: „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt graben wir.“ Und weiter: „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor.“

So wird das Tempo der Datenübertragung deutlich erhöht

Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler am Straßenrand verlegt die Telekom Glasfaserkabel. Das erhöhe das Tempo der Datenübertragung deutlich. Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut. Hier wandelt sich das Lichtsignal in ein elektrisches Signal. Von dort geht es über das bestehende Netz zum Anschluss des Kunden. Bei der Übertragung wird eine Technik eingesetzt, die elektromagnetische Störungen beseitigt. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht.

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In der Regel werden in Höchstädt Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde für einige Gebäude im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im Multifunktionsgehäuse am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser (FTTH) gezogen, heißt es in der Pressemitteilung. (pm)

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