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Holzheim

18.01.2019

Schnelles Internet für Holzheim

In der Sitzung bespricht das Gremium, neben den Themen des Straßenbaus, das Glasfasernetz in Fultenbach und Bauprojekte. Außerdem gibt es eine Premiere.

Nicht nur in der Stadt wollen die Menschen heutzutage digitale Dienste wie Streaming nutzen oder in einem sogenannten Smart-Home leben. Auch die Gemeinde Holzheim registriert den Wunsch vieler Einwohner, im eigenen Zuhause über einen möglichst leistungs- und zukunftsfähigen Internetanschluss zu verfügen. Daher nimmt Holzheim bereits seit geraumer Zeit am „Höfeprogramm“ der Bayerischen Staatsregierung teil. Dieses Programm bietet dem ländlichen Raum finanzielle Unterstützung, um den Glasfaserausbau voranzutreiben.

Bürgermeister Erhard Friegel kam darauf in der vergangenen Gemeinderatssitzung zu sprechen. „In Gesprächen mit Bewohnern kam heraus, dass einer der Verteilerkästen in Fultenbach nicht ordentlich funktioniert“, sagte Friegel. Das solle die Gemeinde nun nutzen, um die bisher nicht angeschlossenen Häuser, unter Zuhilfenahme der Förderung in Höhe von 85 Prozent, an das Glasfasernetz anzuschließen. Betroffene des bisher nicht ordentlich arbeitenden Verteilerkastens sollen sich auf eine Markterkundung melden, die im Amtsblatt veröffentlicht ist. „Nicht alle Fultenbacher sind von dem Verteilerkasten betroffen“, erklärt Friegel. „Und wir können auch nicht alle ins Förderprogramm aufnehmen.“

Glasfaser gehört einfach dazu

Das richtet sich nämlich nach bereits vorhandenen Bandbreiten, und da ist die Gemeinde Holzheim in vielen Teilen bereits – zumindest nach den Richtlinien des Programms – ausreichend versorgt. Gemeinderat Rainer Egger sagte, solange es ein Förderprogramm gebe, solle man es nutzen. „Glasfaser brauchen wir so oder so.“ Friegel sagte, solange nicht jedes Haus Glasfaser habe, werde das Thema die Gemeinde ohnehin beschäftigen. Der Gemeinderat stimmte einstimmig dafür, sich für Fultenbach erneut für das Höfeprogramm zu bewerben. Zu den Kosten wurde nichts gesagt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich das Gremium mit dem Um- und Anbau eines Hühnerstalls in Ellerbach. Außerdem gab es eine weitere Anfrage aus Ellerbach: Eine Scheune soll abgerissen werden und Platz für eine Maschinenhalle machen. Beide Anträge nahm der Gemeinderat einstimmig an.

Anschließend befassten sich die Ratsmitglieder mit einer Stellungnahme zur erstmaligen Aufforstung einer Teilfläche in Eppisburg. Dabei ging es vor allem um straßenrechtliche Belange und ob die Aufforstung Gefahrenstellen verursacht. Gemeinderat Thomas Demharter sagte, er sehe keine Probleme auf die Gemeinde zukommen. Und Maria Schiele erklärte, sie sei einverstanden mit der Maßnahme, da die notwendigen Abstände eingehalten werden. Am Ende des öffentlichen Teils gab der Gemeinderat bekannt, dass der Bauhof nun mit Biowärme vom Wärmenetz Weisingen beheizt werde – beim Kindergarten stehe das noch aus. In Abstimmung mit Bürgermeister und Gemeinderat schreiten die Innenausbauten im Ärztehaus voran.

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