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Wirtschaft

06.02.2015

Schnelles Internet und die B16

Dialog der IHK (von links): Stefanie Mair, Matthias Schlecht, Peter Lachenmeir, Stefan Lenz, Walter Berchtenbreiter, Bettina Kräußlich, Reinhold Fisel und Gregor Ludley.
Bild: IHK

IHK Schwaben im Dialog mit Bürgermeister Stefan Lenz

Was bewegt Wirtschaft und Kommune? Welche aktuellen Herausforderungen sind zu meistern und wo kann die Zusammenarbeit noch intensiviert werden? Diesen Fragen gingen Unternehmensvertreter aus dem Landkreis Dillingen, und insbesondere aus der Stadt Höchstädt, im Gespräch mit Bürgermeister Stefan Lenz nach.

Das Bürgermeistergespräch fand in den neuen Räumlichkeiten der Reitzner AG in Dillingen statt. IHK-Vizepräsident Walter Berchtenbreiter, Vorstandsvorsitzender der Reitzner AG, leitete die Gesprächsrunde. Lenz präsentierte verschiedene Daten rund um die Kommune sowie aktuelle Projekte und Themen.

Wie viele vergleichbar strukturierte Städte im ländlichen Raum stellt die demografische Entwicklung Höchstädt vor Herausforderungen. Besonderes Augenmerk richtet Lenz laut Pressemitteilung auf einen ganzheitlichen Stadtentwicklungsprozess für die Donaustadt, der alle relevanten Bereiche Wohnen, Leben, Arbeiten, Bildung, Freizeit und Kultur berücksichtigt.

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Für die Unternehmer ist wichtig, dass der Bau der Ortsumfahrung der B16 in Höchstädt hartnäckig vorangetrieben wird. Mit Sorge wird die deutlich höhere Verkehrsbelastung in Höchstädt nach der Fertigstellung der Ortsumfahrung der B16 in Dillingen betrachtet, insbesondere was den Verkehr Richtung Wertingen und Augsburg betrifft. Dort muss zeitnah eine praktikable und verträgliche Lösung gefunden werden. Ein dringliches Anliegen der IHK ist der flächendeckende Zugang zu leistungsfähigen Breitbandnetzen für die Unternehmen. Mit dem aktuellen Breitband-Programm des Freistaats stehen den Kommunen umfassende Fördermittel zur Verfügung. Diese sollten auch genutzt werden, sofern noch kein zukunftsfähiger Ausbaustand erreicht ist. Die Stadt Höchstädt ist in das aktuelle Förderverfahren eingestiegen, um die Breitbandversorgung für Firmen und Einwohner weiter zu verbessern.

Denn insbesondere im Stadtgebiet gibt es noch Versorgungslücken zu schließen.

Die Unternehmer sehen die Entwicklung Höchstädts auf einem guten Weg. Der Dialog soll auch zukünftig regelmäßig gepflegt werden. „Nur durch intensive Gespräche und gutes Miteinander ist das kooperative Zusammenspiel von Gemeinde und Wirtschaft möglich“, resümiert Peter Lachenmeir, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Dillingen. Die IHK-Regionalversammlung Dillingen führt in regelmäßigen Abständen Bürgermeistergespräche, etwa bei einem Wechsel in der Verwaltungsspitze oder für die Wirtschaft besonders relevanten kommunalen Planungs- und Entwicklungsprozessen. (pm)

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