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18.06.2009

Schock und Erleichterung

Das Verbrechen ist furchtbar. In Höchstädt wurde am Montagabend ein 53-Jähriger von zwei Männern so schwer verletzt, dass er an den Folgen der brutalen Attacke gestorben ist. Es bleibt die Fassungslosigkeit, warum dies geschehen konnte. Ein Menschenleben ist ausgelöscht, unwiederbringlich. Und dies offenbar wegen einer Geldforderung von rund 2000 Euro.

Trotz des Schocks über die brutale Tat ist in Höchstädt auch Erleichterung spürbar. Denn es war nicht eine Bande Jugendlicher, die auf dem Bahnhofsvorplatz einen Mann totgeschlagen hat. Der 53-Jährige hatte bei der Vernehmung offensichtlich nicht die Wahrheit gesagt. Höchstädt bleibt es erspart, bundesweit in eine Reihe mit U-Bahn-Überfällen in München und Frankfurt gestellt zu werden. Die Jugendlichen, die am Dienstagabend bei ihrem Treffen auf dem Bahnhofsvorplatz über das brutale Verbrechen schockiert waren, hatten mit ihren Zweifeln am Tathergang recht. Sie gerieten zu Unrecht in Verdacht, obwohl sie keine Schuld trifft.

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