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Kreis Dillingen

13.10.2013

Schon wieder: Arbeiter tot in Brechmaschine

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4 Bilder
Groß war das Aufgebot an helfern nach dem Unfall in Aislingen. Doch für den 33-jährigen Burgauer kam jede Hilfe zu spät.
Bild: von Neubeck

Der 33-Jähriger war vermutlich bei Wartungsarbeiten verunglückt. Im selben Gerät starb ein Mann bereits ein Jahr zuvor.

Tragische Wiederholung eines Unglücks mit jeweils tödlichem Ausgang: Tot aufgefunden wurde am Samstagnachmittag ein 33-jähriger Arbeiter in einer Brechmaschine auf dem Gelände eines Kieswerks bei Aislingen.

Laut Mitteilung der Polizei-Inspektion Dillingen war der ledige 33-Jährige gegen 12.40 Uhr entdeckt worden. Der sofort alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes aus Burgau feststellen. Die Polizei geht momentan davon aus, dass der Mann bei Wartungsarbeiten verunglückt ist. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Am Einsatzort waren unter anderem Helfer der Feuerwehren aus Holzheim, Weisingen, Aislingen und Gundremmingen  sowie das Kriseninterventionsteam.

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Bei dem Gerät handelte es sich um die selbe Maschine, an der es bereits im vergangenen Jahr am 23. Juli einen tödlichen Betriebsunfall gegeben hatte. Dies bestätigte am am heutigen Morgen auf Vermutungen der DZ Polizeihauptkommissar Jürgen Müller.

Vor einem Jahr verunglückte dort ein 42 Jahre alter Arbeiter aus dem Kreis Günzburg

Damals war ein 42-jähriger Arbeiter aus dem Landkreis Günzburg, der an der Pressmaschine für Bauschutt beschäftigt gewesen war, ohne dass es jemand bemerkt hatte, offenbar in das laufende Presswerk gefallen.

Als ein Kollege den 42-Jährigen vermisste, wurde nach ihm gesucht. Der Leichnam wurde schließlich auf einem Förderband unterhalb des Maschinenauslasses gefunden. Der Einfülltrichter war laut Mitteilung der Dillinger Kriminalpolizei leer. Eventuell hatte der Mann, so hieß es damals in der Donau-Zeitung, Eisenteile entfernen wollen, da die Sicherungsklappe geöffnet gewesen sei. Er sei wahrscheinlich auf der Stelle tot gewesen, so die Kripogegenüber unserer Zeitung weiter. Der alarmierte Notarzt konnte auch damals nur noch den Tod des verheirateten Arbeiters feststellen.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen in dem neuesten Fall übernommen.

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