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Statistik

20.02.2018

Sechs Menschen sterben bei Verkehrsunfällen

Sechs Menschen wurden 2017 bei Verkehrsunfällen auf den Straßen des Landkreises Dillingen getötet.

Die Zahl der Opfer ist im vergangenen Jahr im Landkreis Dillingen angestiegen

Das Polizeipräsidium Schwaben Nord hat am Montag die Verkehrsstatistikzahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht – und dabei zufrieden Bilanz gezogen. Denn in der Region hat die Zahl der Verletzten ebenso abgenommen wie die Zahl der Menschen, die bei Unfällen auf den Straßen getötet wurden. Für den Landkreis Dillingen allein ergibt sich allerdings in einem entscheidenden Punkt ein anderes Bild: Auf den Straßen des Landkreises wurden im vergangenen Jahr sechs Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Das ist ein Anstieg um 50 Prozent. 2016 hatte die Zahl der Verkehrsopfer bei vier gelegen.

Polizeivizepräsident Norbert Zink und Polizeioberrat Ralf Bührle beleuchteten die wesentlichen Fakten des Unfallgeschehens im vergangenen Jahr für den gesamten Präsidiumsbereich, der die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg, Dillingen und Donau-Ries umfasst. Die Gesamtzahl der von der Polizei registrierten Verkehrsunfälle ist von 26230 auf 26661 im vergangenen Jahr gestiegen. Das ist ein Zuwachs von 1,64 Prozent. Im Landkreis Dillingen allein gab es 2188 Verkehrsunfälle, das sind 44 weniger als im Jahr 2016 (2232).

Die Zahl der Verletzten sank im Bereich des Präsidiums Schwaben Nord erfreulicherweise von 5024 (2016) auf 4881 im vergangenen Jahr. Dieselbe Tendenz verzeichnete der Landkreis Dillingen. Hier wurden im vergangenen Jahr 465 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt. 2016 hatten noch 501 Verkehrsteilnehmer bei Unfällen Verletzungen davongetragen.

Während die Zahl der bei Unfällen Getöteten im Landkreis Dillingen auf sechs stieg, nahm sie im Präsidiumsbereich auf 30 Unfallopfer ab. Dieser Wert stellt laut Pressemitteilung den niedrigsten Stand seit Statistikbeginn dar. Als erfreulich bezeichnet die Polizei auch die Tatsache, dass sich unter den Verkehrstoten weder ein Kind noch ein Jugendlicher (bis 17 Jahre) befand. Alllerdings nahm die Zahl der getöteten Senioren deutlich von acht auf 15 zu – das ist ein Plus von 87,5 Prozent. Somit war die Hälfte aller Menschen, die auf den Straßen der Region ihr Leben lassen mussten, älter als 65 Jahre.

Bei den Hauptunfallursachen liegt der mangelnde Sicherheitsabstand mit 33 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Fehlern beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren (25 Prozent), Vorfahrtsverletzungen (15 Prozent) und an vierter Stelle die zu hohe Geschwindigkeit (zehn Prozent). Bei den tödlichen Verkehrsunfällen allein lag die nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache mit einem Anteil von 26 Prozent auf Platz eins, gefolgt von den Verstößen gegen die Straßenbenutzung/Rechtsfahrgebot. (bv, pol)

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