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24.08.2020

Sie liebt den Tanz im Wasser

Schon sehr früh ließ sie Puppenküche und Arztkoffer zuhause stehen und tauchte im Schwimmbad ins Wasser ein. Mit Schwimmen allein begnügte sich die heute 60-Jährige allerdings nicht.
Bild: privat

Das Schwimmen genügte ihr nicht. Mit Glitzeranzug und akrobatischen Sprüngen holte sie mehrere Goldmedaillen. In diesem Frühjahr entdeckte sie das Wasser auf ganz neue Weise

Ob sie drei oder vier Jahre alt ist auf dem Foto – daran erinnert sich die heute 60-Jährige nicht mehr genau. Ebenso wenig, wie intensiv sie mit der Puppenküche und dem Doktorkoffer gespielt hat, die sie damals beide zu Weihnachten bekam. Viel präsenter tauchen dagegen die Bilder auf, wie sie als Achtjährige in den Schwimmverein eingetreten ist. Und so sollte das Wasser auch eine wichtige Rolle im weiteren Leben der Bocksbergerin spielen. Weniger das schnelle Schwimmen, sondern vielmehr der Tanz im Wasser.

Aufgewachsen ist die Sportlerin, die wir heute suchen, in Augsburg. Und so lernte sie als Kind im alten Stadtbad bereits als Achtjährige „richtig schwimmen“, sprich sämtliche Lagen. Immer wendiger konnte sie sich im Laufe der Zeit im Wasser bewegen, blinzelte dabei auch öfters zu denjenigen hinüber, die „Bilder“ im Wasser „legten“.

Im Alter von zehn Jahren begann sie schließlich selbst, im Wasser Sprünge zu vollbringen und akrobatische Figuren zu tanzen. „Man muss dafür beweglich und musikalisch sein, braucht Kraft und gute Lungen“, fasst die 60-Jährige zusammen.

Sie schaffte es in die Jugendnationalmannschaft und später die Nationalmannschaft, begann parallel dazu, die Jüngeren zu trainieren. Bis sie 1990 schwanger wurde und mit ihrem Mann in den Laugnaer Ortsteil Bocksberg zog. Nach 14 Jahre ohne Wettkämpfe fing sie bei einem Revival-Treffen erneut Feuer, begann wieder zu trainieren und erklomm in der Mastersklasse schließlich deutschland- und europaweit mit ihrer Partnerin das oberste Siegertreppchen. Mehrmals stand sie so auch auf dem Stimmzettel bei der Sportlerwahl im Landkreis.

Glitzer, Schminke und verzierte Badeanzüge hat sie in diesem Frühjahr allerdings gegen etwas ganz anderes eingetauscht – einen „genialen“ Neoprenanzug. Als alle Hallenbäder geschlossen blieben und die Wettkämpfe abgesagt wurden, tauchte die Bocksbergerin mit ihm bereits im Mai in die Seen der Umgebung ein. Das Schwimmen selbst empfindet sie wie das Abtauchen in eine andere Welt – im Wasser, das einen trägt. Im Freien komme die Natur dazu. „Hier gibt es nur das Wasser und mich, da kann ich komplett abschalten.“

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