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Einführung

07.12.2020

Sie wahren das Siebener-Geheimnis

Bei der eidlichen Verpflichtung der neuen Feldgeschworenen im Dillinger Stadtsaal: Oberbürgermeister Frank Kunz (vorne, Mitte) sowie (von links) Carolin Kreuzinger, Vermessungsdirektor Thomas Wagner, Markus Launer (neuer Obmann), Wolfgang Straubinger, Georg Hirner, Xaver Grob, Leonhard Launer (früherer Obmann) und Anton Mayer.
Bild: Jan Koenen /Stadt Dillingen

Der Dillinger Stadtteil Hausen hat drei neue Feldgeschworene

Oberbürgermeister Frank Kunz hat kürzlich drei neue Feldgeschworene für den Stadtteil Hausen in ihr Amt eingeführt: Georg Hirner, Wolfgang Straubinger und Xaver Grob. Nach der Vereidigung in das auf Lebenszeit währende Ehrenamt wurden in der coronabedingt kurzen Sitzung auch Fragen und Anregungen der Feldgeschworenen diskutiert, unter anderem mit dem Leiter des örtlichen Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Dillingen, Thomas Wagner.

Feldgeschworene gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten – damit bekleiden sie eines der ältesten noch erhaltenen Ämter der kommunalen Selbstverwaltung. Aufgabe der Feldgeschworenen ist es unter anderem, bei der Abmarkung von Grundstücken durch die Vermessungsämter mitzuwirken und an den vom Vermessungsbeamten festgelegten Grenzpunkten die Grenzzeichen zu setzen. Eine Besonderheit der Feldgeschworenen ist ihr „Siebenergeheimnis“, mit dem sie die Grundstücksgrenzen fälschungssicher markieren. Diese geheimen Zeichen sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich und werden nur mündlich an den Nachfolger weitergegeben.

Oberbürgermeister Kunz dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz, der auch „in Zeiten von Google maps und GPS“ noch immer eine hohe Bedeutung in der Vermessung besitze. (pm)

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