Newsticker
RKI meldet 16.417 Neuinfektionen und 879 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Sie wollte immer schon Friseurin und Chefin werden

Wer bin ich?

19.08.2020

Sie wollte immer schon Friseurin und Chefin werden

Wer ist dieses süße Mädchen, das 1977 im Dillinger Mittelfeld in einer Pfütze spielte?
Bild: privat

Unsere gesuchte Person hat sich ihre beruflichen Ziele erfüllt. In Dillingen engagiert sich die Unternehmerin ehrenamtlich und hat einmal im Jahr einen großen Auftritt. Der könnte allerdings 2021 ins Wasser fallen

Ein Energiebündel ist unsere heute gesuchte Person immer noch. Das Foto dieses Beitrags zeigt sie als Fünfjährige im Jahr 1977 vor ihrem Zuhause im Dillinger Mittelfeld. „Es hatte stark geregnet, die Straße im Neubaugebiet stand unter Wasser“, erinnert sich die Dillingerin. Weil sie schon als Kind sehr aufgeweckt gewesen sei, kam das Spielen in der Pfütze gerade recht.

Das Mädchen besuchte die Grund- und Hauptschule in Dillingen und musste bei ihrer Berufswahl nicht lange überlegen. „Ich wollte immer schon Friseurin werden“, sagt die heute 47-Jährige. Modische Haarschnitte hätten es ihr angetan. „Und ich liebe auch Farbe“, sagt die Dillingerin, die einst eine Ausbildung im Friseursalon Wörrle (heute Merath) in der Kapuzinerstraße begann. Nach der Lehrzeit arbeitete die Dillingerin im Friseursalon Steiner in Lauingen. Es folgte die Meisterschule mit Einserabschluss, ehe sich die Friseurin mit 25 einen Traum erfüllte. „Ich wollte immer Unternehmerin sein“, blickt die 47-Jährige zurück. Und so eröffnete sie vor 22 Jahren ihren eigenen Laden in der Königstraße. Die Kundschaft im Studio sei heute bunt gemischt – Frauen, Männer, Kinder.

In der Dillinger Wirtschaftsvereinigung ist die Unternehmerin nun seit 21 Jahren dabei. Ehrenamtlich engagiert sie sich dort inzwischen seit zehn Jahren an vorderer Stelle. Ein Termin im Jahresablauf hat es ihr dabei besonders angetan – der Schwarz-Weiß-Ball der Dillinger WV. „Es war mir ein Herzensanliegen, aus diesem Ball noch mehr zu machen“, sagt sie. Das Event habe zuletzt immer mehr Zulauf erfahren, und von Jung bis Alt seien alle Altersklassen vertreten, freut sich die Ball-Managerin. Traditionell eröffnet die Friseurmeisterin in langem Abendkleid zusammen mit Oberbürgermeister Frank Kunz die Gala. Ob es zum Jahresanfang 2021 allerdings einen Schwarz-Weiß-Ball geben wird, sei angesichts der Corona-Pandemie zweifelhaft. Auch das tägliche Arbeiten mit Maske im Friseurstudio sei sehr beschwerlich, sagt die Dillingerin in diesem Zusammenhang. Die Unternehmerin ist seit 17 Jahren mit ihrem Mann Peter verheiratet, der als Sänger, Gitarrist und Pianist mit der Band Helter Skelter die Rockszene aufmischt. Und wenn die Friseurin nicht gerade mit ihren beiden Kolleginnen Haare schneidet oder für die Wirtschaftsvereinigung tätig ist, kann man sie mitunter auch auf dem Dillinger Golfplatz finden.

Sie wissen, wen wir suchen? Dann notieren Sie sich den Namen. Nach den Sommerferien schicken Sie uns Ihre Liste mit möglichst vielen Namen an Donau-Zeitung, Redaktion, Stichwort Sommerquiz, Große Allee 47, 89407 Dillingen oder per Mail an redaktion@donau-zeitung.de, Betreff Sommerquiz. Bitte schreiben Sie unbedingt Ihre Adresse und Telefonnummer dazu!

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren