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Gundelfingen

07.11.2019

So geht es mit dem Pfarrheim in Gundelfingen weiter

Das Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin ist in die Jahre gekommen. Die Verantwortlichen hatten sich eigentlich einen Neubau auf dem Kirchplatz gewünscht. Doch dazu kam es nicht. Jetzt soll das Gebäude in der Riedhauser Straße saniert werden.

Plus Eigentlich hatte sich die Gemeinde in Gundelfingen einen Neubau gewünscht. Da dieser nicht kommt, wird nun saniert. Jetzt sucht eine Einrichtung einen neuen Standort.

Den Standort hatte man sich bereits überlegt. Auf dem Kirchplatz, neben der Gundelfinger Stadtpfarrkirche, sollte ein Neubau hinkommen. Auf eine Fläche, die bislang als Parkplatz genutzt wird. Dort sollte das neue Pfarrheim entstehen. So der Wunsch der katholischen Gemeinde in Gundelfingen. Die Beteiligten wünschen sich schon länger eine neue Heimat. Das bestehende Pfarrheim in der Riedhauser Straße ist in die Jahre gekommen. Doch aus den Plänen für den Neubau wurde nichts.

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Der Neubau wäre zu klein geworden

Nach Auskunft von Kirchenpfleger Stefan Kränzle hat die Diözese Augsburg die Idee der Pfarrei geprüft – und abgelehnt. Die Räumlichkeiten, die man sich vorgestellt hatte, seien den Verantwortlichen in Augsburg zu groß gewesen. Die Gundelfinger bekamen als Rückmeldung, dass ein möglicher Neubau deutlich kleiner werden müsste. „Er wäre zu klein für uns geworden“, sagt Kränzle. Also verabschiedete man sich in der Gärtnerstadt von der Vorstellung, ein neues Pfarrheim zu bekommen. Zumal sich Regens Wagner, das ursprünglich beabsichtigte, in das frei werdende Pfarrheim in der Riedhauser Straße einzuziehen, längst anderweitig orientiert hatte. Wie berichtet, wird die Sozialstiftung in den Räumlichkeiten der Gundelfinger Firma Leo-Druck eine Behindertenwerkstatt eröffnen (lesen Sie hier mehr dazu).

Das bestehende Pfarrheim, das laut Kirchenpfleger Kränzle etwa ein halbes Jahrhundert alt ist, soll nun saniert werden. Eine Lösung, mit der sich die Beteiligten zumindest einigermaßen anfreunden können. „Es ist ein tolles Pfarrheim“, sagt Kränzle. „Nur am falschen Ort.“ Das Gebäude steht einen knappen Kilometer von der Stadtpfarrkirche entfernt. Eine Strecke, mit der sich ältere oder weniger mobile Menschen mitunter schwertun.

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Pfarrheim Gundelfingen: So gut wie alles sanierungsbedürftig

Wie genau die Sanierung aussehen wird, ist noch unklar. Es sei noch nichts spruchreif, und es seien diesbezüglich Gespräche mit der Diözese ausstehend, erklärt Kränzle. Fest steht für ihn mit Blick auf das in die Jahre gekommene Pfarrheim nur: „Es gibt viel zu tun.“ Bis auf die Heizung sei in dem Gebäude so gut wie alles sanierungsbedürftig. Deshalb hoffe man in der Pfarrei auf eine Generalsanierung. Momentan ist man auf der Suche nach einem Planer, der auslotet, was gemacht werden muss. Anschließend braucht es erst grünes Licht von der Diözese – und man muss Handwerker finden. „Das kann sich ziehen“, ist sich Kränzle bewusst. Er rechne damit, dass es wohl zwei Jahre dauern wird, bis sich in dieser Angelegenheit Konkretes tut. Bis eine Entscheidung darüber fällt, wie genau es mit dem Pfarrheim weitergeht, wird das Gebäude weiterhin in Benutzung sein. „Uns fällt da ja nicht die Decke auf den Kopf“, sagt Kränzle und lacht.

Das Jugendcafé sucht einen neuen Standort

Anders sieht es im Keller aus. Dieser ist feucht und schimmlig. Dazu kommt, dass im Notfall ein Fluchtweg fehlt. Dort, im Keller des Pfarrheims, war bisher das Gundelfinger Jugendcafé untergebracht. Doch die Bedingungen vor Ort seien „miserabel“, betont Kränzle. „Jugendarbeit muss an einem anderen Ort stattfinden.“ Die Verantwortlichen haben deshalb entschieden, dass zum Ende des Jahres der Keller nicht mehr für das Jugendcafé zur Verfügung steht. Die Stadt ist auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, die sie mieten könnte, um den Jugendtreff möglichst zum Start des neuen Jahres weiterzuführen. Bedingungen: etwa 90 Quadratmeter, Küche, WC und ein abschließbarer Raum.

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