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Höchstädt

08.02.2019

So motiviert sind die „grünen“ Berufsschüler in Höchstädt

In Dreier-Teams aufgeteilt, mussten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner in der Berufsschule Höchstädt die Namen und Fachrichtungen von Pflanzen bestimmen und deren Verwendung zuordnen.
Bild: Weitershausen

Die Azubis der Landwirtschafts-, Gartenbau- und Baumschule zeigen bei einem Wettbewerb, was sie können. Wer die Sieger sind und für was sie ausgezeichnet werden.

Inwieweit sie bereits ihr Handwerk verstehen, zeigen 59 Auszubildende in landwirtschaftlichen Berufen beim Berufswettbewerb der deutschen Landjugend, der in diesem Jahr unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft“ stand. Auf Kreisebene für die Landkreise Dillingen und Donau-Ries wurde der Wettbewerb in der Berufsschule Höchstädt durchgeführt.

Was ist welches Samenkorn?

Die Aufgaben bei diesem Wettbewerb, der seit 1953 alle zwei Jahre durchgeführt wird, zeichnen sich durch Praxisnähe und starken Bezug zum beruflichen Alltag aus. Der Wettbewerb startet mit einem schriftlichen Test mit Fragen zu Allgemeinbildung und berufsspezifischen Themen. Anschließend müssen die Teilnehmer in einem Vortrag ihren Ausbildungsbetrieb oder elterlichen Betrieb vorstellen. Im praktischen Teil bestimmen die Nachwuchskräfte verschiedene Samenkörner, Düngemittel sowie Werkzeuge und ihre Verwendung. Danach folgt die Aufgabe, einen Sieben-Phasen-Lichtstecker an ein Kabel zwischen Schlepper und Hänger ordnungsgemäß und voll funktionsfähig anzubringen. Den Abschluss bildet eine Feierstunde in der Aula der Schule, bei der alle Teilnehmer mit Urkunden und Sachpreisen ausgezeichnet wurden. Heinz Merklein (Ausbildungsberater am AELF Nördlingen) bescheinigt den Wettbewerbsteilnehmern großes Engagement in ihrer Ausbildung, was sich auch an den Ergebnissen dieses Berufswettbewerbs widerspiegele. Den ersten Platz des Wettbewerbs belegte Fabian Jung aus Hainsfarth, gefolgt von Magnus Kempfle, Günzburg, und Benedikt Rieblinger aus Schwenningen.

Mit Eifer verfolgten die Teilnehmer des Berufswettbewerbs für junge Landwirte die Aufgabe, einen Sieben-Phasen-Lichtstecker an ein Kabel anzubringen.
Bild: Weitershausen

Schüler aus ganz Bayern in Höchstädt

Gleichzeitig zum regionalen Erstentscheid des Berufswettbewerbs der Landwirtschafts-Azubis stellen sich im Rahmen der „Grünen Berufe“ auch die Auszubildenden für Garten- und Landschaftsbau sowie Baumschulen den Aufgaben ihres diesjährigen Berufswettbewerbs unter dem Motto „Gärtner. Der Zukunft gewachsen – Nimm Dein Glück in die Hand!“ 120 Schüler der Sparten Zierpflanzen, Obst- und Gemüsebau, Baumschule, Staudengärtner sowie Garten- und Landschaftsbau aus ganz Bayern, die in der Berufsschule Höchstädt unterrichtet werden, hatten sich zum diesjährigen Wettbewerb angemeldet.

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Dabei geht es bei diesem freiwilligen Leistungswettbewerb nicht nur um eine Fachrichtung, sondern das gesamte Repertoire an gärtnerischen Fähigkeiten muss bei diesem Berufswettbewerb in insgesamt acht Aufgaben bewältigt werden. Gefragt sind auch Allgemeinbildung und Teamgeist. Die Teilnehmer erarbeiten gemeinsam innovative Lösungswege. Unter anderem müssen Fragen zum Lagergemüse, zum Pflanzenschutz, zur Arbeitssicherheit beantwortet werden.

Junggärtner und Nachwuchslandwirte

Oberstudienrat und stellvertretender Berufschulleiter Franz-Xaver Leopold sagt zum Wettbewerb: „Nicht zuletzt soll der Berufswettbewerb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spaß machen, Ideenreichtum und Spontanität wecken und die Möglichkeit bieten, sich weiteres Wissen anzueignen sowie die anderen gärtnerischen Fachrichtungen kennenzulernen.“ Insgesamt bescheinigt er allen Wettbewerbsteilnehmern ansprechende Leistungen. In diesem Zusammenhang dankt er auch dem Team der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) und dem Bund deutscher Baumschulen für die Mitorganisation und Ausrichtung des Wettbewerbes. Den ersten Platz belegte das Team mit Helene Goppner, Christian Scipio, Nick Doringer vor den beiden Teams von Franziska Maier, Lukas Noack, Moritz Gramsch und Marvin Bell, Maximilian Fritz und Kallow Sanna.

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