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11.01.2021

So werden Jugendliche gestärkt

Alfred Mader (links) leitet künftig das Team des Patenprojekts „Jugend und Zukunft“ und unterstützt damit Kreisjugendpflegerin Christina Mayer.
Foto: Landratsamt

Das steckt hinter dem Patenprojekt „Jugend und Zukunft“ im Kreis Dillingen

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres gab es einen Wechsel im Leitungsteam des Patenprojekts „Jugend und Zukunft“. Dabei hat Alfred Mader die Leitung des Teams von Bernhard Hartmeier und Hubert Götz übernommen, die sich nach langjährigem Engagement aus der unmittelbaren Verantwortung des Projekts zurückgezogen haben, der Aktion jedoch weiterhin als Paten treu bleiben. Das teilte das Landratsamt im Januar mit.

Das Patenprojekt „Jugend und Zukunft“ besteht nunmehr seit 14 Jahren. 2006 wurde es als Maßnahme der kommunalen Jugendarbeit beim Landratsamt als „Seniorenakademie“ gestartet. Ehrenamtliche, die aus verschiedensten Fachbereichen und Qualifikationen der Berufswelt kommen, engagieren sich dabei professionell und persönlich für Jugendliche. Sie unterstützen junge Menschen bei der Berufsorientierung, bei der Suche nach Praktikums- Ausbildung-, und Arbeitsplätzen oder nach geeigneten berufsfördernden Maßnahmen.

Alfred Mader, der seit 2018 beim Patenprojekt ehrenamtlich tätig ist, wird künftig Kreisjugendpflegerin Christina Mayer bei den Leitungsaufgaben unterstützen.

Das durch die Corona-Pandemie geprägte Jahr 2020 stellte das Patenprojekt „Jugend und Zukunft“ laut Pressemitteilung vor neue Herausforderungen. Die regelmäßigen Austauschtreffen der ehrenamtlichen Paten im Schullandheim Bliensbach mussten bis auf drei Treffen alle coronabedingt abgesagt werden. Somit fehlte der Austausch untereinander, aber auch die Vernetzung mit den verschiedenen Kooperationspartnern, wie der Berufsberatung der Arbeitsagentur. „Gerade der Dialog untereinander ist für die Paten immens wichtig“, betont Christina Mayer.

So wie die Zusammenkünfte der Ehrenamtlichen ausfallen mussten, waren auch Verabredungen mit Jugendlichen kaum möglich. Beratungen konnten fast nur telefonisch oder über E-Mail stattfinden, obwohl das Projekt insbesondere von den persönlichen Treffen lebt. Die Paten haben aber trotz der Einschränkungen versucht, die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen.

Um dieses ehrenamtliche Engagement zu würdigen, war für Ende November 2020 ein gemeinsamer Jahresabschluss geplant, der wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte.

Deshalb hat sich Landrat Leo Schrell zum Jahresende schriftlich an die Paten des Projekts gewandt und sich für den wertvollen und unterstützenden Einsatz bedankt. „Durch die Weitergabe der reichhaltigen Berufs- und Lebenserfahrung werden die jungen Menschen in ihrer Persönlichkeit gestärkt, bekommen Sozialkompetenz vermittelt und finden damit einen guten Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt“, betont Schrell.

Informationen zum Patenprojekt wie zur Mitgliedschaft und der Vermittlung von Jugendlichen sind bei Kreisjugendpflegerin Christina Mayer unter 09071/51-422 oder christina.mayer@landratsamt.dillingen.de erhältlich. (pm)

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