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Höchstädt

14.02.2020

So wird der Besuch der „Fit for Job“ ein Erfolg

Tausende von Jugendlichen werden bei der Fit for Job in Höchstädt erwartet.
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Tausende von Jugendlichen werden bei der Fit for Job in Höchstädt erwartet.
Bild: Simone Bronnhuber (Archivfoto)

Die Ausbildungsmesse in Höchstädt ist „ein Leuchtturmprojekt“ im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Sie dürfte an diesem Samstag wieder tausende Jugendliche anlocken.

Wenn Firmenchefs nach ihren Sorgen gefragt werden, sind es nicht nur weltwirtschaftliche Turbulenzen, die zu den wichtigsten Themen zählen. Ganz vorne auf der Agenda der zu lösenden Probleme steht der Fachkräftemangel. „Die Situation ist prekär“, sagt der Vorsitzende der Regionalversammlung Dillingen der Industrie- und Handelskammer (IHK), Gregor Ludley. Es werde für Unternehmen immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. „Der Fachkräftemangel ist für uns die Herausforderung der Zukunft“, sagt Ludley, Geschäftsführer der Höchstädter Firma Nosta. Deshalb ist auch sein Unternehmen am Samstag auf der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ in Höchstädt präsent. Für Ludley „ein Leuchtturmprojekt“. In der Nordschwabenhalle, der Berufsschule und im Messezelt der Kreishandwerkerschaft informieren Firmen und Institutionen aus der Region von 9 bis 13 Uhr über rund 170 Ausbildungsberufe und etwa 50 Duale Studiengänge.


Die Fit for Job findet am Samstag, 15. Februar, in Höchstädt statt.
Bild: Studio-E/ Langone

4000 Jugendliche werden erneut erwartet

Die Messe wird zum 16. Mal unter der Federführung des Agenda21-Beauftragten des Landkreises, Hermann Kleinhans, organisiert. Und auch dieses Mal dürften wieder etwa 4000 Jugendliche aus dem Landkreis und benachbarten Regionen nach Höchstädt pilgern. „Für junge Menschen ist das eine super Plattform“, glaubt Ludley. Sie könnten sich in persönlichen Gesprächen über die Inhalte der Ausbildung informieren. Und viele Firmen, so Ludley, hätten durch die Fit for Job Azubis rekrutiert.

So wird der Besuch der „Fit for Job“ ein Erfolg

Viele Lehrstellen in der Region sind unbesetzt

Denn offene Ausbildungsstellen gibt es genug. Wie Rosemarie Kramer von der Donauwörther Arbeitsagentur auf Anfrage mitteilt, sind vor dem Start des Ausbildungsjahres im September im Landkreis Dillingen immer noch viele Lehrstellen unbesetzt. Konkrete Zahlen werde es erst im März geben. „Rein rechnerisch gibt es aber für zehn Bewerber 15 offene Stellen“, erläutert Kramer. Viele Firmen hätten zudem bereits resigniert und gar keine Lehrstellen mehr gemeldet. Beispielsweise im Handwerk und der Pflege gebe es einen „Riesenbedarf“, informiert die Agentursprecherin.

Die Zahl der offenen Stellen könnte sich nach der Fit for Job nach unten korrigieren. Im Landkreis Dillingen sind Schüler der 7. bis 10. Klassen der Mittel- und Realschulen sowie Schüler der 10. bis 12. Klassen der Gymnasien, der Fachober- und der Berufsoberschulen mit ihren Eltern zur Messe eingeladen.

Mit diesen vier Tipps kann der Besuch der Fit for Job, wie in unserer Messebeilage zu lesen ist, ein Erfolg werden:

Interessen entdecken, Ziele setzen Jugendliche sollten sich vorher überlegen, was sie mit dem Messebesuch erreichen wollen oder welche Fragen sie haben. Denn von der persönlichen Vorbereitung auf den Besuch hänge der Erfolg ab.

Überblick verschaffen und entscheiden Im Internet unter www.du-und-deine-zukunft.de sowie www.facebook.de/fitforjob.dlg sind alle Aussteller und deren Bildungsangebote aufgeführt. Neben den Ausstellern gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm. Die Schüler sollten vorher entsprechend ihrer Ziele auswählen.

Gespräche vorbereiten Gut vorbereitet in die Gespräche zu gehen, ist schon die halbe Miete. Jugendliche sollten vorher ihre Fragen überlegen und sie notieren. „Freundlichkeit und Respekt sowie ordentliche Kleidung gehören auf jeden Fall auch zu einem erfolgreichen Gespräch“, heißt es in unserer Messebeilage.

Am Ball bleiben Wenn die Messe gelaufen ist, kehren Schüler meist mit jeder Menge an Informationen und Kontakten heim. Jetzt lautet die Devise: dranbleiben! Die nächsten Schritte sollten geplant und beispielsweise Bewerbungen geschrieben oder Termine vereinbart werden.

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