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Höchstädt

02.08.2019

So wird die Donau bei Höchstädt für jeden ein Erlebnis

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Bild: Bronnhuber

In Höchstädt gibt es nun auf beiden Flussseiten einen Zugang. Was dahintersteckt.

Es ist längst nicht nur eine schöne Strecke zum spazieren, walken oder joggen. Auch Fahrradfahrer mögen die Umgebung. Wege entlang der Donau sind beliebt und werden viel genutzt. Wanderwege, auch bei uns im Landkreis Dillingen, werden rund um die Donau gestaltet. Der Fluss ist ganz oft der Mittelpunkt verschiedener Touren – und längst nicht mehr nur drumherum. Denn, so betont es Ralf Klocke, Projektleiter bei LEW Wasserwerke, auf der Donau werden Kanufahrten, Stand-up-Paddle-Touren und andere Aktivitäten immer beliebter. „Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren auch immer mehr Projekte ins Leben gerufen, um unsere Flüsse besser zugänglich zu machen“, so Klocke.

"Donau erleben!" ist das Motto

Ein Weiteres wurde nun in Höchstädt bei der Staustufe hinter dem Tierheim dieser Tage fertiggestellt. Der Name: „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben!“. Die Donau zwischen Neu-Ulm und Höchstädt gemeinsam erlebbarer machen, das ist das Ziel von LEW Wasserkraft GmbH (vormals Bayerische Elektrizitätswerke GmbH) mit drei Landkreisen und zahlreichen Kommunen. Das Teilprojekt „Donau erleben!“ besteht aus verschiedenen Bausteinen, wie naturnahen Ufern, Bootsanlegestellen oder der Optimierung des Radwegenetzes – so auch in Höchstädt.

Alle sollen etwas von dem Projekt haben

Dort gibt es nun auf beiden Flussseiten eine treppenartige Ufersicherung. Damit ist ein direkter Zugang zum Fluss geschaffen, sodass die Donau bei den Menschen wieder stärker als Ort für die Naherholung ins Bewusstsein rückt und gleichzeitig ökologisch aufgewertet wird, erklärt Klocke vor Ort. Weiter hat LEW Wasserkraft am Ufer eine Ankerplatte aus Beton gesetzt. So könnten Einsatzkräfte daran Ölsperren möglichst schnell befestigen, damit im Fall eines Ölunfalls die weitere Verschmutzung des Flusses verhindert werde. Die Platte könne außerdem von Bootsfahrern genutzt werden. Klocke: „Wir sträuben uns schon lange nicht mehr, die Donau für alle zugänglich zu machen. Ganz im Gegenteil. Flüsse sind Teil der Natur und mit einer konkreten Besucherlenkung haben alle etwas davon.“ Gezielte Maßnahmen seien das Stichwort.

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Das freut auch Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth. Plant die Stadt doch gerade unter anderem den neuen Herzogin-Anna-Rundweg – der die Donau miteinbezieht. „Dieses Projekt ist sehr, sehr positiv. Es sorgt weiter für Belebung und das freut uns“, so Maneth. Gefördert werden solche Projekte über das Leader-Programm der EU und des Freistaats Bayern. Die Kommunen sind jeweils zu 30 Prozent an den Kosten beteiligt. Die LEW übernimmt zehn Prozent, finanziert über den Förderfonds des Ökostromprodukts LEW Strom Aqua Natur. Laut Projektleiter Klocke belaufen sich die Gesamtkosten für die Maßnahme in Höchstädt auf circa 18000 Euro.

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