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Bürgerversammlung

17.11.2017

Sonderheim will ein Baugebiet

Auch eine Brücke, unter der kein Wasser ist, war Thema

Sonderheim braucht nach rund 30 Jahren endlich wieder ein Baugebiet. Das regte Frieder Linder bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Alte Donau am Mittwochabend an. Höchstädts Zweiter Bürgermeister Stephan Karg antwortete: „Wir stehen in recht versprechenden Grundstücksverhandlungen.“ Annett Jung, die neue Stadtteilsprecherin und Stadträtin, ergänzte, dass aber auch der innerörtliche Leerstand von Gebäuden als Sanierungs- oder für Neubauprojekte ins Auge gefasst werden sollte.

Des Weiteren bemängelte Linder die Sanierung der Brücke in der Jordanstraße bei der Recyclingstation für rund 10000 Euro. Hier würde schon seit Jahren kein Wasser mehr durchlaufen. Stadtbaumeister Thomas Wanner sagte dazu, dass die Funktion der Brücke gesetzlich gewährleistet sein müsse. Denn im Falle von Starkregen habe die Kommune die Pflicht, den ungehinderten Durchfluss zu garantieren.

Ein weiterer Bürger der rund 30 Versammlungsbesucher bemängelte die vielen Müllablagerungen an der Recyclingstation in der Jordanstraße und wollte wissen, wer für die Säuberung zuständig sei. „Für Unterhalt und Säuberung ist der Abfallwirtschaftsverband zuständig“, teilte Stephan Karg mit.

Dennoch werde er sich darum kümmern und sich mit dem AWV in Verbindung setzen. Ein weiterer Diskussionsbeitrag war die geplante Bahnunterführung am Grünen Weg. Hier stand die Frage im Raum, ob der Bau überhaupt notwendig sei, da der Weg fast nur von der Landwirtschaft genutzt werde. Karg sagte, dass die B16-Unterführung sei für die Sicherheit der Bahnquerung – für wen auch immer – sei, eine Unterführung von der Stadt erwünscht sei.

Da jedoch die Deutsche Bahn für die Planungen eine Anlaufzeit von rund drei Jahren benötige, könne erst ab 2022 mit der Verkehrsfreigabe gerechnet werden.

Begonnen hatte Zweiter Bürgermeister Karg seinen Vortrag mit der Vorstellung der wichtigsten Maßnahmen für den Stadtteil Sonderheim. Darunter die Fertigstellung des Fischerheims in Sonderheim, bei der rund 1400 freiwillige Arbeitsstunden abgeleistet wurden und die Stadt für Material rund 15800 Euro beigesteuert habe.

Darüber hinaus sei das Feuerwehrgerätehaus in Sonderheim mit großem Engagement der Mitglieder zukunftsfähig umgebaut worden. Besonders zu erwähnen sei auch die Sanierung und Umnutzung des seit über 30 Jahren leer stehenden, denkmalgeschützten alten Schulhauses zum Gästehaus „Schule“, wofür das Projekt mit dem Staatspreis des Freistaats Bayern ausgezeichnet worden sei, führte Stephan Karg aus.

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