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Dillingen

07.12.2019

St. Clara erhält einen neuen Ostflügel

Eine Sanierung des in die Jahre gekommenen Ostflügels des Dillinger Schwesternaltenheims St. Clara wäre unwirtschaftlich. Das Gebäude wird neu errichtet, allerdings in kleinerer Form.
Bild: Berthold Veh

Plus Ein Teil des Schwesternaltenheims der Dillinger Franziskanerinnen wird abgerissen und neu gebaut. Und es muss ein weiteres Problem gelöst werden.

Wenn ältere Dillinger und viele andere Landkreisbürger, die den Vierziger bereits hinter sich haben, den in die Jahre gekommenen Ostflügel des Schwesternaltenheims St. Clara sehen, kommen unweigerlich Erinnerungen hoch. Denn sie denken dann mit großer Wahrscheinlichkeit an das alte Dillinger Krankenhaus. Im Ostflügel wohnten einst Schwestern, die in der Klinik arbeiteten – und später Krankenpflegeschülerinnen. Zuletzt war der Bau aus den 1950er-Jahren in der Regens-Wagner-Straße etwa drei Jahrzehnte nicht mehr bewohnt. Nun soll der Ostflügel abgerissen werden, teilt die Oberin des Konvents St. Clara, Schwester Bernhild Schuster, mit. Die Dillinger Franziskanerinnen wollen den Ostflügel neu bauen – allerdings in etwas kleinerer Form.

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Ein neuer Mehrzweckraum soll der Schulung dienen

Das Millionenprojekt, das auch eine Verbesserung des Brandschutzes im Schwesternaltenheim beinhaltet, war bereits Thema im Stadtentwicklungsausschuss. Die Dillinger Stadträte erteilten dabei einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Schwester Bernhild sieht in dem geplanten Neubau ein „Zeichen der Wertschätzung“ für die Mitarbeiter, die im Schwesternaltenheim Franziskanerinnen pflegen. Im neuen Ostflügel sollen Räume für das Personal, Büros und Lagerräume entstehen. Neben Technikräumen werde auch ein neuer Mehrzweckraum geschaffen. Er soll der Aktivierung der betreuten Schwestern dienen, aber auch der Schulung von Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Eine Sanierung des bestehenden Ostflügels wäre unwirtschaftlich gewesen, erläutert Oberin Bernhild Schuster. Der Neubau werde wesentlich kleiner werden, auch die Höhe werde geringer ausfallen. Die Franziskanerinnen verzichten auf eine Grenzbebauung, hieß es in der Sitzungsvorlage. Aufwendig werde auch die Verbesserung des Brandschutzes im bestehenden Schwesternaltenheim werden, befürchtet die Oberin.

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Im Schwesternaltenheim leben 63 Franziskanerinnen

Bauherr ist das Provinzialat Maria Medingen der Dillinger Franziskanerinnen, zu dem das Kloster Maria Medingen in Mödingen sowie in Dillingen das Mutterhaus in der Klosterstraße, die Konvente Maria Schnee und St. Elisabeth sowie St. Clara in der Regens-Wagner-Straße 3 gehören. Dieses Schwesternaltenheim im ehemaligen Krankenhaus bewohnen 63 Dillinger Franziskanerinnen. Die ehemalige Krankenhauskapelle ist heute das Gotteshaus der Franziskanerinnen, die einstige Cafeteria das Refektorium (Speisesaal). Etwa 50 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl pflegebedürftiger Schwestern und die Hauswirtschaft.

Oberin Bernhild Schuster sagt: „Wir leben gerne in der Mitte unserer gemeinsamen Stadt Dillingen.“ Dort wurde der Orden der Dillinger Franziskanerinnen im Jahr 1241 gegründet.

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