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Ratssitzung

20.05.2015

Stadt Höchstädt will ehrenamtliche Helfer stärken

Gremium stimmt zu, einen zentralen Ansprechpartner zu beschäftigen

Um die Einstellung eines zentralen Ansprechpartners zur Koordination der ehrenamtlichen Unterstützer für Integration zur Diskussion ging es in der jüngsten Sitzung des Höchstädter Stadtrats im Rathaus.

Bürgermeister Stefan Lenz führte dazu aus, dass ihm vonseiten der evangelischen Kirchengemeinde sowie des katholischen Pfarrgemeinderats ein Vorschlag unterbreitet worden sei. Darin geht es um die Einstellung einer Teilzeitkraft für wöchentlich fünf Stunden, um den ehrenamtlichen Helfern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Er unterstütze dieses Ansinnen, teilte Stefan Lenz dem Ratsgremium mit, da in Zukunft die Anzahl der Asylbewerber auch in Höchstädt noch zunehmen werde.

Günter Ballis stimmte dem Rathauschef zu und ergänzte, dass die Kirchen allein mit ihren ehrenamtlichen Unterstützern dieses Problem nicht mehr stemmen könnten. Die Ratsmitglieder Hans Mesch, Wolfgang Konle und Jan Waschke bezeichneten i den Vorschlag ebenfalls als gute Idee, sofern der Koordinator nur für die ehrenamtlichen Unterstützer und nicht für die Asylbewerber zuständig sein werde. Darüber hinaus vermittle ein zentraler Ansprechpartner, der über das notwendige Wissen, Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen verfüge, den ehrenamtlichen Mut und Sicherheit in ihren Entscheidungen.

Stadt Höchstädt will ehrenamtliche Helfer stärken

Nach weiteren Fragen über die Bezahlung, 10.50 Euro pro Stunde und wöchentlicher Arbeitszeit, höchstens fünf Stunden die Woche, entschieden die Ratsmitglieder einstimmig, dem Antrag zur Einstellung eines zentralen Ansprechpartners zu entsprechen.

Im nächsten Tagesordnungspunkt standen die vierte Änderung des Bebauungsplans „An der Bahn“ sowie der Bauantrag für eine Aufbereitungsanlage durch die Kiesa Quetschwerk GmbH zu Diskussion. Nach kurzer Erörterung stimmten die Ratsmitglieder einer Änderung des Bebauungsplans „An der Bahn“ im beschleunigten Verfahren ohne Gegenstimme zu.

Dem Bauantrag der Kiesa Quetschwerk GmbH erteilte das Gremium ebenfalls einstimmig das Einvernehmen mit dem Zusatz, dass die vorhandenen spürbaren Vibrationen durch die Verlegung der Aufbereitungsanlage nicht verstärk werden.

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Die Diskussion ist geschlossen.

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