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Höchstädt

13.06.2019

Stadtfest Höchstädt: Ja, aber wie?

So oder so ähnlich soll der Marktplatz nächstes Jahr wieder aussehen. Es soll wieder ein Stadtfest geben. Wer es veranstaltet, ist noch nicht klar.

Planung 2020 soll auf dem Marktplatz groß gefeiert werden. Themen wie Finanzen und Organisation müssen aber noch abgeklärt werden. Dafür soll es in diesem Jahr wieder ein anderes Fest geben.

Unbedingt – da sind sich alle Beteiligten einig. 2020 soll es ein Stadtfest auf dem Marktplatz in Höchstädt geben. Wie dieses aussehen könnte, wer es veranstaltet und was es kosten darf, das ist noch nicht geklärt. Jahrzehnte hat die SSV Höchstädt ihr „Stadtfest mit Herz“ mit großem Erfolg am Marktplatz ausgerichtet, aber wie berichtet, entschieden, dass das in dieser Form nicht mehr möglich ist. Die Gründe: Finanzen, Verantwortung, Risiko, Haftung.

Das Fest kam im vergangenen Jahr gut an

Der Deisenhofener Unternehmer Benedikt Baselt ist vergangenes Jahr in die freie Terminlücke im Sommer gehüpft und hat auf dem Marktplatz ein „Street Food Fest“ organisiert, das gut bei den Bürgern ankam. Das, so bestätigt es Bürgermeister Gerrit Maneth, soll deshalb auch heuer wieder stattfinden. Der genaue Termin im August müsse noch fixiert werden. Trotzdem: Die Planungen für das Stadtfest 2020 laufen schon jetzt. Zumindest hat Maneth ein Treffen im Rathaus angesetzt, das am vergangenen Dienstagabend stattfand.

Dabei waren aus dem Stadtrat Zweiter Bürgermeister Stephan Karg, Dritter Bürgermeister Hans Mesch, Innenstadtkoordinatorin Sonja Gastl, Roswitha Riedel, Reinhard Kunzmann, Eva Graf-Friedel, Simon Schaller und Johannes Gorhau sowie Fabian Weiß (Wirtschaftsvereinigung), Jakob Kehrle (SSV Höchstädt), Bernhard Veh (Schlossfinken) und Michaela und Leo Thomas (Historischer Verein). Und Bürgermeister Maneth. „Wir wollen nächstes Jahr ein Stadtfest. Das ist unser Ziel. Dafür wollten wir Erfahrungsträger und Verantwortungsträger an einen Tisch holen. Aber wir haben erkannt, dass es eine große Herausforderung ist, ein Organisationsteam aufzustellen“, sagt Gerrit Maneth.

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Es gibt zwei zentrale Themen

Wer hat welche Wünsche? Was gibt es für Anforderungen? Wer übernimmt die Verantwortung? Wer ist der Ausrichter? Wer hat das finanzielle Risiko? Und was, wenn etwas passiert: Wer haftet? Fragen, die laut Maneth auch am Dienstag nicht endgültig beantwortet werden konnten. Die zwei zentralen Themen, die nun vorrangig angegangen werden müssen: Der finanzielle Rahmen, der seitens der Stadt zur Verfügung gestellt werden kann, und die Suche nach einem Organisator des Festes. Bei dem ersten Treffen im Rathaus habe man besprochen, dass es ein Organisationsteam brauche, das unter anderem mit Know-how-Trägern besetzt sein solle. In vier Wochen wolle man sich erneut treffen und über die mögliche Teambesetzung beraten. „Wir wollen neben einem bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie auch Vereine, Unternehmer und Einzelhändler miteinbinden. Das Risiko der Vereine soll überschaubar sein. Das ist unser vorrangiges Ziel“, sagt der Bürgermeister.

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