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Fest

27.03.2019

Starkes Bier und starke Stimmung

Starkes Bier und starke Stimmung gab es beim zweiten Starkbierfest in Hausen. Beim Anstoßen: (von links) „IG-Mama“ Anne Vogel, Oberbürgermeister Frank Kunz, Zweite IG-Vorsitzende Eva Mayer und Kassenverwalterin Stefanie Mayer.
Bild: IG

„IG-Mama“ Anne Vogel erklärt Oberbürgermeister Kunz, was er als Neubürger in Hausen alles tun sollte

Stark und süffig war nicht nur das feine Starkbier, sondern stark war auch die Stimmung und die Besucherzahl beim zweiten Hausener Starkbierfest. Dazu hatte die Interessengemeinschaft (IG) der Ortsvereine Hausen in ihr Vereinsheim eingeladen. Mit „am deftig guata Essa“ und „Blasmusik mit Herz“ wurde bis in die Mitternachtsstunden ausgiebig gefeiert. Die Original Sudhausmusikanten aus Lauingen und Umgebung sorgten wieder für Spaß und gute Laune. Die zehn Blasmusiker, darunter eine junge Dame, brachten das Vereinsheim regelrecht zum Beben.

Oberbürgermeister Frank Kunz nahm den Starkbieranstich vor. Zusammen mit der Zweiten IG-Vorsitzenden Eva Mayer und der Kassenverwalterin Stefanie Mayer stieß Vorsitzende Anne Vogel mit einem „Salve pater urbis, bibas maior optime“ (Sei gegrüßt Vater der Stadt, trinkt, bester Bürgermeister) auf das Wohl von Kunz sowie der Großen Kreisstadt Dillingen und seines Stadtteiles Hausen an.

IG-Mama Anne Vogel ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, ihre Hausener Kinder, aber auch prominente Persönlichkeiten und besondere Ereignisse in ihrer Fastenpredigt aufs Korn zu nehmen. Besonders im Visier hatte sie dabei ihr Lieblingskind Frank Kunz, das jetzt bald ein Hausener Neubürger sei. Welche Eigenschaften nötig seien, um in die Hausener Bürgerschaft integriert zu werden, musste sich Kunz von seiner Mama ausführlich anhören. Da würde es nicht ausreichen, sich gemütlich im Sommer auf die Terrasse zu setzen und die Sonne anzuschauen. Da wären Spaziergänge durch alle Hausener Straßen nötig, a Schwätzle hier, a Schwätzle dort. Dazu regionale Einkäufe im Kernort, Besuch der örtlichen Biergärten und des neuen Restaurants, aber vielleicht auch mal eine Übernachtung im Wohlfühlambiente. Nicht zu vergessen, mahnte die IG-Mama, sei das samstägliche Straßenkehren. Das Allerwichtigste sei jedoch die Mitgliedschaft in jedem der Hausener Vereine. Ob ihm da noch viel Zeit bleibe, die Stadt zu regieren? Das müsse er erst mal hintanstellen.

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Viel Lob an ihre gut gelungenen Hausener Kinder verteilte die IG-Mama an Thomas Fluhry, mit dem sie immer noch Größeres vorhabe, und Markus Launer, der in allen Lebenslagen einen Rat wüsste und wenn Hausen noch selbstständig wäre, ohne Weiteres den Bürgermeisterposten hätte einnehmen können. Josef Seiler sei zum Dombaumeister ernannt worden und dies in Würdigung darüber, dass er sich die Hacken für die Renovierung der Hausener Kirche abgelaufen habe. Diese erstrahle nun in wunderbarem Glanz und beschere mit ihrer Sitzheizung eine sonntägliche Wohlfühlsituation, die den Kirchenbesuch merklich habe ansteigen lassen.

Weitere, etwas diffizilere Themen waren das moderne Tempolimit in der Unteren Hauptstraße, das durch seine 30/50-Stundenkilometer-Regelung alle paar hundert Meter zu Irritationen führe und das neue Wahrzeichen der Hausener, das leuchtende, gelbe Kreuz. Der IG-Mama gefiel’s, da könne man schon sehen, dass Hausen keinen Kreuzerlass brauche. (pm)

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