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18.07.2010

Stets ein Vorbild gewesen

Peterswörth Unter großer Anteilnahme wurde Johann Ruck, der nach längerer Krankheit 71-jährig verstorben war, auf dem Friedhof in Peterswörth zur letzten Ruhe gebettet. Den Trauergottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Frank Schneider aus Gundelfingen. Eine Fahnenabordnung der Werksfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses Günzburg nahm beim Requiem im Altarraum Aufstellung.

Der Geistliche legte seiner Ansprache das Evangelium der Hochzeit von Kanaan zugrunde. Der Tag des Begräbnisses fiel nämlich mit dem 50. Jahrestag der Trauung des nun Verstorbenen zusammen. 1960 schloss er mit Erika Hauf den Bund der Ehe, aus der fünf Kinder hervorgingen. Das jüngste Kind ist wenige Tage nach der Geburt verstorben. Der Geistliche erwähnte, dass für den nun Verstorbenen die Familie der Lebensmittelpunkt gewesen sei. Seine ganze Liebe habe vor allem auch seinen Enkelkindern gegolten. Den Beruf des Malers habe er mit viel Freude und Engagement ausgeübt. Der Kommandant der Feuerwehr des Bezirkskrankenhauses Günzburg Czekalla bedankte sich bei dem nun Verstorbenen für seinen aktiven Dienst bei der dortigen Werksfeuerwehr. Neben seiner Tätigkeit als Betriebsmaler habe er regelmäßig die Übungen besucht und sei für die jüngeren Mitglieder der Wehr stets ein Vorbild gewesen. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand habe er noch regelmäßig die Versammlungen besucht.

Unter den Klängen eines Chorals, den der Solotrompeter Rainer Hauf intonierte, bewegte sich der Trauerzug zur Grabstätte. Nach den geistlichen Gebeten erklang das Lied "S'is Feierabend", das gut zum Lebensmotto des nun Verstorbenen passte, das von treuer Pflichterfüllung bestimmt war.

Zahlreiche Trauergäste nahmen dann Abschied am offenen Grab des geschätzten Mitbürgers. (lw)

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