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Lauingen

18.11.2019

TVL-Jubiläum: Eindrucksvolle Kampfsport-Gala in Lauingen

Die Aikido-Kampfkünstler aus Gundremmingen begeisterten das Lauinger Publikum mit ihren Vorführungen der japanischen Selbstverteidigung der Samurai. Im Bild zeigt der Fünf-Dan-Meister Günther Schrodi eine Körpertechnik (Taijutsu), die neben dem Waffentraining (Buki Waza) zur Anwendung kommt.
Foto: Karl Aumiller

Die Kampfsportabteilung des TVL feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einer spannenden Gala.

Was in der Stadthalle Lauingen am Samstagabend alles zu Kleinholz gemacht wurde, war sehenswert. Und ein Mauermeister wäre froh, den einen oder anderen der Steineklopfer des Abends in seiner Partie zu haben. Doch an diesem Abend zeigten nicht Bauhandwerker oder Zimmerleute ihr Können. Nein, hier wurden keine Werkzeuge eingesetzt, sondern Sportlerinnen und Sportler verschiedener Kampfsportarten zeigten vor der voll besetzten Tribüne der Stadthalle ihr großartiges Können im Rahmen einer großen Gala anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Taekwondo-Abteilung des TV Lauingen.

Darf es etwas mehr sein: Der Ellenbogen von Joachim Veh schaffte zehn Steine.
Foto: Aumiller

Kampfsportabteilung des TVL feiert 25-jähriges Bestehen

Unter dem Motto „Die Welt des Kampfsports“ hatten die Lauinger Taekwondoin, angeführt von ihrem Abteilungsleiter Joachim Veh, zahlreiche Gäste eingeladen. Da zeigten Ju-Jutsuka des TV Dillingen, die Allkampfsportler der Sportschule Fritz Kinzel aus Rettenbach, die Thaiboxer aus dem Rayong Lauingen ebenso ihre großartigen Sportarten wie die Aikido-Kampfkünstler aus Gundremmingen, die Taekwondo-Sportler des SV Langenbach und die tänzerischen Capoeira-Kämpfer aus Ulm.

Doch nicht nur Großmeister demonstrierten imponierende Kampftechniken in ihren einzelnen Sportarten. Beinahe alle 50 Kinder unter den 75 Mitgliedern der TVL-Abteilung zeigten ihre erlernten Kampftechniken – und der eine oder andere Slapstick durfte bei den Vorführungen zur Freude des interessierten Publikums nicht fehlen. Bei allen Vorführungen erstaunte neben den Bruchtests auch die erstaunliche Präzision, mit der die Sportler ihre Techniken der Selbstverteidigung und Kampfkunst präsentierten.

Besonders die Capoiera-Gruppe aus Ulm wurde erwartet

Mit besonderem Interesse wurde die Capoiera-Gruppe aus Ulm erwartet. Denn viele Gala-Besucher und auch Teilnehmer hatten von dieser brasilianischen Kampfkunst noch nichts gesehen. Die Kampftechniken selbst zeichnen sich durch extreme Flexibilität aus; es gibt viele Drehtritte, eingesprungene Tritte und Akrobatik. Dazu wird Musik gespielt und gesungen. Ein toller Auftritt, der eine sehenswerte und eindrucksvolle Gala über die Welt des Kampfsports bereicherte.

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