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Dillingen/Schwenningen

11.04.2019

Trauer um Günther Schmidt

Der frühere Geschäftsstellenleiter der Donau-Zeitung, Günther Schmidt, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Nachricht hat bei vielen Menschen in der Region Trauer ausgelöst.

Der frühere Geschäftsstellenleiter der Donau-Zeitung ist im Alter von 78 Jahren gestorben

Dillingen/Schwenningen Er war über Jahrzehnte hinweg ein Gesicht der Donau-Zeitung: Günther Schmidt. Jetzt ist der frühere Geschäftsstellenleiter unserer Zeitung nach längerer Krankheit im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Nachricht hat bei vielen Menschen im Landkreis Dillingen Trauer hervorgerufen. Der Schwenninger wurde am Mittwoch auf dem Dillinger Friedhof beigesetzt. Die Trauerfeier fand auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familienkreis statt.

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Bereits 1954 war Günther Schmidt zur Manz AG gekommen, die früher zusammen mit der Mediengruppe Pressedruck in Augsburg den Lokalteil der Donau-Zeitung produzierte. Der damalige Dillinger erlernte den Beruf des Schrift- und Maschinensetzers.

Ab 1974 arbeitete Schmidt im Anzeigenaußendienst und gleichzeitig im Vertrieb. Seit 1978 leitete er die Geschäftsstelle zunächst in der Großen Allee 29 und später das einstige Medien-Service-Center am heutigen Standort in der Großen Allee 47. Zuletzt managte Schmidt den Übergang des Unternehmens Manz AG zur Mediengruppe Pressedruck.

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„Dynamisch, aber bescheiden“

Im Juni 2001 wurde der Schwenninger in den Ruhestand verabschiedet. Dabei würdigten die Redner das hohe Engagement Schmidts und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pressedruck in Augsburg. In Dillingen hatte sich Schmidt früh in der Wirtschaftsvereinigung engagiert. Der damalige Manz-Vorstand und Mitherausgeber Gerhard Müller charakterisierte Schmidt als „dynamisch, aber bescheiden“.

Ein großer Club-Fan

In der Region war der Geschäftsstellenleiter auch als begeisterter Fußballer bekannt, zunächst bei der SSV Dillingen, später beim FC Schwenningen. Vielleicht auch weil seine Eltern aus Franken stammten, war Günther Schmidt ein großer „Club-Fan“ (FC Nürnberg).

Neben dem Fußball – Schmidt spielte auch bei den „Landkreisbombern“ mit – liebte der Schwenninger das Spazierengehen, Wandern und Radfahren. Zudem hatte Schmidt eine Leidenschaft für Badminton, er zählte zu den Gründungsmitgliedern der Badminton-Abteilung des TV Dillingen.

Mit Anna Schmidt Goldene Hochzeit gefeiert

1963 hatte er Anna Kapfer aus Schwenningen geheiratet, mit der er vor knapp sechs Jahren die goldene Hochzeit feiern konnte. Mit ihr reiste er gerne im Urlaub nach Garmisch-Partenkirchen. Dies hätte er wohl gerne auch im Ruhestand noch ausgiebiger getan. Doch seit etwa 15 Jahren litt Schmidt an Parkinson. Ende des vergangenen Jahres erlitt der Schwenninger einen Zusammenbruch, von dem er sich letztlich nicht mehr erholte. Günther Schmidt starb am 24. März im AWO-Seniorenheim in Höchstädt.

Neben Anna Schmidt, Sohn Günther, Schwiegertochter Sieglinde und Enkel Manuel trauern auch viele ehemalige Kollegen um den Verstorbenen. Höchstädts evangelischer Pfarrer Wolfram Schrimpf würdigte in der Aussegnungshalle auf dem Dillinger Friedhof das Leben des Verstorbenen. Er ging auf die Auf- und Abstiege des von Schmidt geliebten Clubs ein und erinnerte an den beruflichen Erfolg des Schwenningers. Schrimpf sagte: „Ich bin gewiss, Günther Schmidt ist nun in den Himmel aufgestiegen.“ Und der sei erstklassig. (bv)

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