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Dillingen

04.04.2020

Ulrichspreis: Corona macht Strich durch die Rechnung

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wird den Europäischen St.-Ulrichspreis erhalten. Wann, das ist noch offen.
Bild: Axel Heimken/dpa

Der Ulrichspreis sollte am 16. Mai in Dillingen verliehen werden. Die Verleihung der Auszeichnung an Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller wird wegen der Pandemie verschoben.

Die Corona-Krise hat nun auch den Europäischen St.-Ulrichspreis eingeholt. Die Stiftung verschiebt die Verleihung der Auszeichnung an Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller auf einen späteren Zeitpunkt. Dies teilte der Vorsitzende der Europäischen St.-Ulrichsstiftung, Landrat Leo Schrell, am Samstag unserer Zeitung mit.

Manfred Weber ist als Laudator vorgesehen

Ursprünglich sollte die Preisverleihung am Samstag, 16. Mai, stattfinden. Für die Laudatio auf Müller ist der Vorsitzende der Fraktion der Europäischen Volksparteien (EVP) im Europäischen Parlament, Manfred Weber, vorgesehen. Schrell begründet die Absage: „Aufgrund der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie mit weiter steigenden Fallzahlen war die Entscheidung für den Stiftungsvorstand nur konsequent.“

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen, Oberbürgermeister Frank Kunz und Stadtpfarrer Wolfgang Schneck, ist sich Schrell einig, dass der Preis zu einem späteren Zeitpunkt verliehen werden soll. Denn der Festakt soll laut Pressemitteilung in dem gewohnt stilvollen und einem den Verdiensten des Preisträgers gerecht werdenden Rahmen stattfinden.

Ulrichspreis: Corona macht Strich durch die Rechnung

Es soll eine Begegnung mit dem Preisträger möglich sein

Stiftungsgeschäftsführer Peter Hurler sagt: „Die Preisverleihung soll nach Möglichkeit ohne jegliche Einschränkungen organisiert werden können.“ Wie bei den zurückliegenden Preisverleihungen sollen die Bürger teilnehmen können. Der Stiftung sei es wichtig, dass die Begegnung zwischen dem Preisträger und den Menschen auf dem Ulrichsplatz ohne weiteres möglich ist.

Einen neuen Termin gibt es noch nicht

Einen neuen Termin nennt Vorsitzender Schrell noch nicht. Vor der Abstimmung des Ersatztermins mit dem Preisträger und dem Laudator sowie Bertram Meier, dem künftigen Bischof von Augsburg, will die Stiftung zunächst die nach Ostern geplante Bewertung der Corona-Krise durch die Bayerische Staatsregierung abwarten und die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten. (bv, pm)

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