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Landkreis Dillingen

26.04.2016

Unbekannte sollen bei "wilder Party" Pute getötet haben

In Sonderheim (Landkreis Dillingen) sollen Partygäste eine Pute getötet haben.
Bild: Symbolfoto dpa

Ein Leser der Donau-Zeitung meldet ein „Hühnermassaker am Reichhardtsee in Höchstädt“. Dort sei eine wilde Party gefeiert worden. Wer sind die Menschen, die das getan haben?

Ein Leser der Donau-Zeitung ist schockiert und fassungslos. In einer Nachricht, die die Redaktion über Facebook erreicht hat, schreibt er, dass sich in der Nacht auf Samstag ein „Hühnermassaker am Reichhardtsee in Höchstädt“ ereignet hat. An der beliebten Lagerfeuerstelle sei eine wilde Party gefeiert worden, bei der ein Huhn getötet worden sei. Unser Leser schreibt, dass dem Tier „buchstäblich der Hals abgedreht“ wurde und der „Kopf nicht mehr an Ort und Stelle“ sei.

Angeblich, so schildert er es weiter, sei eine "wilde Party" an dem See nähe Bruckwörth in Höchstädt gefeiert worden, die wohl eskaliert ist. Dies bestätigt die Polizei. In einer Pressemitteilung heißt es: In der Nacht auf Samstag haben bislang Unbekannte auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Sonderheim, Am Mühlbach, die Scheibe eines Stalls eingeschlagen. Zudem stahlen sie das Kennzeichen DLG-J665 eines Anhängers. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 150 Euro.

Die Polizei hat noch keine Hinweise

In der Nähe des Anwesens am sogenannten „Bruckwörthweiher“ fand die Polizei Überreste einer in dieser Nacht stattgefundenen Party, darunter Flaschen und einen Einweggrill. Aufgrund der Nähe zum Tatort geht die Polizei davon aus, dass betrunkene Partygäste auf dem Anwesen des 72-jährigen Landwirts die Schäden angerichtet haben – und dort auch eine Pute gestohlen haben. Denn, so sagt es Friedrich Nothofer von der Dillinger Polizei, bei dem Tierkadaver handelt es sich vermutlich nicht um ein Huhn, sondern um eine Pute. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, noch gibt es aber keine Hinweise auf die Gruppe, die dort nachts ihr Unwesen trieb.

Nothofer: „Wir wurden am nächsten Tag informiert und haben deshalb keine Personen angetroffen.“ Ermittelt wird nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch in Sachen Diebstahl in Bezug auf die Pute. Eventuell würde auch das Tierschutzgesetz zum Tragen kommen, denn im Raum steht ebenso die Frage, wie das Tier getötet worden ist, so Nothofer. „Auch, wenn das wahrscheinlich nur noch schlecht nachvollziehbar sein wird. Aber wir ermitteln.“ (sb, pol)

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