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Unterglauheim/Augsburg
20.07.2020

Ausgesetzter Säugling: Welches Urteil erwartet die Mutter?

Am Dienstag fällt das Urteil gegen eine 32-Jährige, die 2019 ihr Baby in Unterglauheim ausgesetzt hat.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Im Prozess um den ausgesetzten Säugling von Unterglauheim (Kreis Dillingen) steht am Dienstag das Urteil an. Das haben Staatsanwalt und Verteidiger gefordert.

Im Prozess um den ausgesetzten Säugling von Unterglauheim am Augsburger Landgericht fällt am Dienstagvormittag das Urteil. Angeklagt ist eine 32-Jährige, die im Juli 2019 ihren neugeborenen Sohn in einer Wiese ausgesetzt hat. Der Bub überlebte nur mit viel Glück. Die geistig behinderte Frau soll außerdem mit einer Schere zweimal auf das Baby eingestochen haben. Ein psychiatrischer Gutachter hatte festgestellt, dass die 32-Jährige ihre Behinderung zum Teil „instrumentalisiert“. Trotzdem sei die Steuerungsfähigkeit der Frau erheblich eingeschränkt, so der Gutachter.

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