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18.03.2009

Verdienste um die Landwirtschaft

Steinheim (pm) - Bei der Hauptversammlung des Verbandes für Landwirtschaftliche Fachbildung Lauingen/Wertingen (VLF) zeichnete Vorsitzender Manfred Hitzler und Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Senger sowie Frauenvorsitzende Barbara Deisenhofer Irmgard Kugler aus Lauingen und Ulrich Mayerle aus Wittislingen aus. Kugler ist seit 1996 Mitglied im Prüfungsausschuss Hauswirtschaft. Des Weiteren hat sie als Lauinger Ortsbäuerin die Mahnfeuer der Milchviehhalter ins Leben gerufen. Mayerle hat seit 1986 14 Lehrlinge und drei Praktikanten ausgebildet. Seit 1994 übernimmt er die Durchführung des Praxistages der Berufsgrundschüler Landwirtschaft. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden 17 ehemalige Schüler für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verband mit Urkunde und Verbandskrügerl geehrt.

1,3 Millionen Fördergelder

VLF-Kassier Margarita Wagner, Glött, legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. Den Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Jahr gab VLF-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Senger ab. Er betonte, dass es ein zentrales Anliegen sei, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit seiner Mitglieder mit ihren Betrieben zu sichern.

Verdienste um die Landwirtschaft

Im Fachvortrag befassten sich Erich Herreiner und Oliver Sollbach mit dem EU-Programm Leader zur Förderung der ländlichen Entwicklung.

In den Landkreisen Günzburg und Dillingen stehen bis 2013 circa 1,3 Millionen Euro Fördergelder aus EU-Töpfen zur Verfügung. Insbesondere solche Projekte, die eine starke Vernetzung in den ländlichen Wirtschaftskreisläufen aufweisen, werden berücksichtigt. Auf eine Einbringung der Land- und Forstwirtschaft sollte Wert gelegt werden. Oliver Sollbach, Regionalmanager für Donau-Vital, berichtete über die bisherigen Arbeiten und stellte dabei auch die Handlungsfelder vor, die schwerpunktmäßig entwickelt werden sollen: Vital-Tourismus, Vitale Landwirtschaft und Landschaft, sowie Vitale Gemeinden bilden den Fokus der regionalen Entwicklungsidee. Sollbach betonte seine Offenheit für Ideen aus der Landwirtschaft, mit denen die lokalen Wertschöpfungsketten gestärkt werden können. In der anschließenden Diskussion war nicht nur einhellige Begeisterung zu vernehmen. Letztendlich, so einige Landwirte, stamme dieses Fördergeld aus dem Agrarhaushalt der EU, es geht also direkt den einzelnen Landwirtsfamilien verloren.

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