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09.03.2009

Vertrauen schaffen in die Bundeswehr

Wertingen/Dillingen Beim Wort "Patenschaft" denkt man neben der Begeisterung für den Menschen, das Tier oder eine Sache, zuerst an Verantwortung, danach an finanziellen Einsatz und Sachspenden. Bei der Patenschaft zwischen der Stadt Wertingen und der "Fünften Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 292" aus Dillingen, laufen die Dinge etwas anders. Zum einen lassen sich die 120 Soldatinnen und Soldaten der Kompanie nicht die Verantwortung aus der Hand nehmen. Zum anderen soll diese Patenschaft einen ganz anderen Zweck erfüllen.

Ohne großartige materielle Aufwendungen oder Verpflichtungen für die Stadt will man die Bevölkerung für die Wehr und deren Aufgaben sensibilisieren. Vertrauen in die Institution Bundeswehr zu schaffen, ist die Devise. Björn M. Scherer, Hauptmann und Kompaniechef, erklärt es so: "Wir möchten den Mitbürgern den Blick hinter den Kasernenzaun ermöglichen und dadurch die Bundeswehr fest in dem Bewusstsein der Gesellschaft verankern." Gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Ferienprogramme oder öffentliche Veranstaltungen sollen das unterstützen. Man halte bereits seit Jahren enge Verbindung zur Reservistenkameradschaft Wertingen und kooperiere durch Kranzniederlegungen zum Beispiel bei den Volkstrauertagen, erklärt Scherer weiter.

Wie jedes Bündnis, wird auch der Abschluss dieser Patenschaft gefeiert. "Selbstverständlich ist die Bevölkerung dazu herzlich eingeladen", sagt Günther Weiser, VG-Geschäftsleiter. Eine knappe Stunde wird es am Mittwoch, 11. März, ab 18 Uhr feierlich zugehen im hinteren Teil des Schlossgrabens am Wertinger Rathaus.

Wer noch ein klein wenig mehr Zeit mitbringt, kann sich im Anschluss an die knapp einstündige Feier im Freien, dann im Foyer der Stadthalle mit selbst gemachter und kostenloser Gulaschsuppe aus der Feldküche der Fünften Kompanie verwöhnen lassen. Kompaniechef Scherer ergänzt, dass man Spenden gerne entgegennehme. Das Geld würde zur Hälfte in das Bundeswehrsozialwerk eingehen, die andere Hälfte würde der Stadt für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt.

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