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Ratssitzung

17.06.2016

Viele neue Parkplätze in Höchstädt

Der Parkplatz „Weite Gasse“ in Höchstädt wird hergerichtet, und die Gasse selbst ausgebaut.
Bild: Berthold Veh

Aber billig ist die Maßnahme in der Weiten Gasse nicht. Ein Stadtrat zweifelt am Sinn des Projekts

Der Parkplatz „Weite Gasse“ in Höchstädt wird überplant, mehr als 400000 Euro könnte das kosten. In der jüngsten Stadtratssitzung hatte Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz mit Zustimmung der Ratsmitglieder diesen Punkt noch auf die Tagesordnung gehoben.

31 Stellplätze soll es künftig geben, dazu zwei weiteren Plätze mit Elektroladestationen und zwei Behindertenparkplätzen. Des Weiteren sollten Sickerflächen für das Oberflächenwasser angelegt und die Fahrbahn der Weiten Gasse ähnlich der Herzogin-Anna-Straße beschichtet werden. Neben der Nutzung der Weiten Gasse als Zufahrtsstraße in den Parkplatz, soll laut Planung der Ausfahrtverkehr über die Bachgasse geregelt werden.

Die Kosten für den Parkplatz bezifferte Stefan Lenz mit 275000 Euro, den Ausbau der Weiten Gasse mit 133000 Euro. Ein Förderantrag für die Maßnahmen habe die Stadt bereits gestellt. Stadtrat und Zweiter Bürgermeister Stephan Karg fand, dass eine zweckmäßige Gestaltung des Parkplatzes und der Weiten Gasse bedeutend kostengünstiger ausfallen würde. Stadtratskollege Simon Wetschenbacher forderte einen Ausbau „so günstig wie möglich“, wobei die Funktionalität im Vordergrund stehen soll.

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Ratskollege Jakob Kehrle bezweifelte den Sinn der ganzen Maßnahme, da der Standort einfach ungünstig sei.

Dritter Bürgermeister Hans Mesch findet den Parkplatzstandort dagegen ideal für Dauerparker. Allerdings müsse der Ausbau günstiger sein. Nach der Aufnahme der „zweckmäßigen Gestaltung so günstig wie möglich“ in den Beschlussfassungsvorschlag stimmten die Stadträte dem Vorschlag einer Überplanung ohne Gegenstimme zu.

Nach kurzer Erörterung wurde auch die Anpassung des Betrages von zur Zeit 1500 Euro pro Stellplatz auf 2000 Euro für die Ablösung von Stellplätzen zugestimmt.

Einstimmigkeit herrschte im Ratsgremium ebenso nach den jeweiligen Erläuterungen durch Stadtbaumeister Thomas Wanner bei den Beschlussfassungen über die siebente Änderung des Bebauungsplans „Ellimahd“ Gemarkung Höchstädt, die erste Änderung des Bebauungsplans „Sherheck“ Gemarkung Schwennenbach sowie der Aufstellung des Bebauungsplans „Kräutergärtenfeld“ mit sechster Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren, Gemarkung Schwennenbach.

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