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Landkreis Dillingen

09.12.2020

Vier Tipps zum Backen: So gelingen die Weihnachtsplätzchen

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Naschkatzen sollten auf einige Tipps achten.
Bild: Daniel Bockwoldt

Wie kalorienbewusste Naschkatzen in der Weihnachtszeit auf ihre Kosten kommen, weiß die AOK. Auch die Sonderheimer Kreisbäuerin Annett Jung hat einen Ratschlag.

Plätzchen und Stollen zu backen und anschließend gleich zu probieren – das gehört für viele ganz selbstverständlich zum Advent dazu. Damit die süßen Leckereien nicht allzu zucker- und fettreich ausfallen, hat Angela Blind, Ernährungsberaterin bei der AOK Dillingen, einige Tipps parat, wie sich bei der Adventsbäckerei Genuss und gesunde Zubereitung verbinden lassen.

Zucker beim Backen reduzieren

„Wer selbst backt, kann meist die im Rezept angegebene Zuckermenge verringern, ohne dass der Geschmack darunter leidet“, rät sie. Gerade wenn das Gebäck Trockenfrüchte enthält, wird ohnehin weniger Zucker benötigt. Empfehlenswert sind beim Weihnachtsgebäck fettarme Varianten wie Pfeffernüsse, Anisplätzchen und Baseler Leckerli.

Weißmehl durch Vollkornmehl ersetzen

„Das Gebäck lässt sich meist gut mit Vollkorn herstellen“, so Angela Blind. Vollkornmehl enthält nicht nur mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe als helles Mehl, es schmeckt auch herzhafter und macht schneller satt. In jedem Rezept kann mindestens zur Hälfte Weißmehl durch fein gemahlenes Vollkornmehl ersetzt werden. Besonders köstlich schmeckt es zusammen mit Haselnüssen, Haferflocken, Trockenfrüchten oder frischem, zerkleinertem Obst im Teig. Diese Zutaten erhöhen überdies den Anteil der wertvollen Mineral- und Ballaststoffe. Nüsse und Samen liefern zusätzlich ungesättigte Fettsäuren.

Dillingens Kreisbäuerin Annett Jung ruft die Plätzchenbäcker dazu auf, ihre Zutaten möglichst regional einzukaufen; Zucker etwa von Südzucker aus Rain. „Dabei geht es nicht nur um die kurzen Wege: Beim Wachsen der Zuckerrüben werden auf einem Hektar (Fußballfeld) 26000 Kilogramm Kohlendioxid gebunden und 18800 Kilogramm Sauerstoff erzeugt. Kaufen Sie regional. Das unterstützt die heimische Landwirtschaft, die nachgelagerte Wirtschaft und auch die Umwelt.“

Zum Ausprobieren hier ein Rezept für Sesam-Taler

Zutaten:

100 g Butter, 75 g Rohrohrzucker, 100 g Sesamsamen, 50 g klein geschnittenes Trockenobst oder Rosinen (bevorzugt Korinthen), 30 g Kürbiskerne, 75 g Haferkleie, 75 g Vollkornmehl; Vanille oder Zimt, 1 Prise Salz, ½ Päckchen Weinsteinbackpulver, 2–4 Esslöffel Sahne.

Zubereitung: Sesam ohne Fett in einer beschichteten Pfanne anrösten, bis einzelne Samen zu „hüpfen“ beginnen. Beiseitestellen und abkühlen lassen. Butter mit Rohrohrzucker kräftig verschlagen. Die trockenen Zutaten (außer der Sahne) gut mischen und anschließend untermengen. Sahne nach Konsistenz des Teiges dosieren und zugeben. Teig mit einem Teelöffel vorportionieren und mit den Händen zu Talern formen. Die Kekse nicht zu nahe nebeneinander aufs (mit Backpapier ausgelegte) Backblech legen – sie gehen noch etwas auf. Bei 175 Grad etwa 18 Minuten backen. Tipp: Für vegane Sesamtaler Butter durch Pflanzenmargarine und Sahne durch Hafer-„Sahne“ ersetzen. (pm)

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