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03.03.2014

Von Blickfang bis Dorn im Auge

Das neue Infogebäude in Höchstädt sorgt weiter für Diskussion

Gefällt Ihnen der „Glaspalast“ vor dem Höchstädter Schloss?

nnnnnnnnnn Ja, 22,48 Prozent

nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn Nein, 49,87 Prozent

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nnnnnnnnnnnn keine Angabe, 27,65 Prozent

Höchstädt Hildegard Wanner findet, dass das Gebäude „so schlecht nicht aussieht“. Stefan Lenz dagegen sagt, dass „der freie Blick zum Schloss unwiederbringlich zerstört wurde“. Wolfgang Konles Meinung ist zwiespältig: „Rein architektonisch hat es Reiz und ist ein Hingucker.“ Die Meinungen unter den drei Bürgermeisterkandidaten über das neue Infogebäude vor dem Höchstädter Schloss sind ganz unterschiedlich. Ähnlich ist auch das Ergebnis einer Umfrage der DZ bei Lesern in der Donaustadt. Beim Meinungs-Barometer unserer Heimatzeitung wurden im gesamten Landkreis regionalspezifische Themen abgefragt, um ein Bild der Stimmungslage in der Bevölkerung zu erhalten. Eine Frage war: Gefällt Ihnen das „Glashaus“ vor dem Schloss? 87 Bürger sagten Ja, 193 Nein, und 107 machten keine Angabe.

Bauherr des Gebäudes ist die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung. Das Gebäude ist so weit fertig, aktuell werden die Außenanlagen fertiggestellt. Zurzeit werde der Umzug geplant, ein genaues Datum liegt noch nicht fest. Konkret Stellung zur Kritik rund um das Infogebäude wollte niemand von der Schlösserverwaltung. Pressesprecher Dr. Thomas Rainer teilte schriftlich mit: „Umfrageergebnisse kommentieren wir grundsätzlich nicht.“ Wie berichtet, war das Gebäude ursprünglich mit Glasfronten geplant, die Stadt Höchstädt ging von einem durchsichtigen Bau aus. Aus Kostengründen wurden nun aber weiße Flächen verwendet, das Infogebäude ist nicht transparent. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert findet, dass das Bauwerk architektionisch sehr interessant ist, bezeichnet den Bau aber auch als mutig.

Künftig hat auch der Bezirk Schwaben dort Räumlichkeiten. „Für uns ist es eine pragmatische Lösung. Wir sind rund um die Uhr erreichbar und näher am Bürger“, so Reichert. Dass man darüber streiten kann, könne er verstehen, „aber macht es das nicht interessant?“.

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