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26.01.2015

Von Straßenbau bis hin zu Schulsanierung

Stefan Lenz
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Stefan Lenz

In Höchstädt wird 2015 gebaut und saniert. Auch die Stadtteile haben Wünsche

Das neue Jahr ist noch jung. In den Kommunen werden aber schon neue Pläne geschmiedet, viele Projekte wurden sogar schon angepackt. Die Donau-Zeitung hat mit den Bürgermeistern aus dem Verbreitungsgebiet gesprochen und sie gefragt, was auf ihrer Prioritätenliste ganz oben steht.

Von Sanierung bis Neubau: Stefan Lenz will für alle Möglichkeiten offen sein. „Zumindest müssen wir in alle Richtungen denken“, sagt Höchstädts Bürgermeister. Die Grund- und Mittelschule liegt Lenz nicht nur am Herzen, sondern es ist auch eines der Themen der Donaustadt, das in diesem Jahr unbedingt angepackt werden muss, wie er sagt. Zwar sei schon lange klar, dass das alte Gebäude von der Basis auf renoviert werden muss, eine genaue Vorgehensweise habe es aber bislang noch nicht gegeben. „Deshalb haben wir ein Gutachten in Auftrag gegeben, das alle Facetten betrachtet. Von Dach bis Keller wird das Gebäude genau untersucht. Voraussichtlich im März haben wir die Ergebnisse“, so Lenz. Dann müsse gemeinsam mit den Mitgliedern des Schulverbandes entschieden werden, wie es weitergeht. „Ich will aber auf jeden Fall heuer noch etwas sehen. Das wird sehr teuer für uns alle, aber der Schulstandort in Höchstädt muss gesichert werden.“

Ebenfalls kräftig zu Buche schlagen werden die Neugestaltung der Herzogin-Anna-Straße in Richtung Marktplatz sowie die Kanal- und Straßenarbeiten „An der Bleiche“ hinter dem Schloss. Bei beiden Projekten ist die Stadt schon in den Planungen, beide Vorhaben sollen heuer realisiert werden. Lenz: „Bei der Herzogin-Anna-Straße sind wir schon sehr weit. Der überarbeitete Plan wird nun mit den Anliegern noch einmal durchgesprochen, dann beginnen wir mit der Ausschreibung.“ Heuer sollen diese Bauarbeiten definitiv über die Bühne gehen. „An der Bleiche“ sei man aktuell in den ersten Vorplanungen, es würden aber noch einige Gespräche ausstehen. Denn: Da auch Kanalarbeiten gemacht werden müssen, könnten die Kosten bis zu 90 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden. „Wir versuchen aber, die Straße als Entlastungsfunktion einzustufen. Dann könnte sich der Kostenanteil verkleinern. Wir müssen aber definitiv etwas machen“, sagt Lenz. Er will die Bagger noch 2015 sehen.

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Eine Entscheidung will Höch-städts Bürgermeister auch in Sachen Wasserwerk treffen. Bis Ende des Jahres muss die Stadt dem Landratsamt ein klares Konzept vorlegen. Sanieren? An Rieswasser anschließen? Oder Neubau an einem anderen Standort? „Wir müssen schlichtweg die Wirtschaftlichkeit prüfen, dann sehen wir weiter.“ Effektiver soll künftig auch die Homepage der Verwaltungsgemeinschaft sein. Außerdem sollen die Stadträte darauf Zugriff haben und die Bürger von Zu Hause aus beispielsweise Reisepässe beantragen können. Zudem ist Bürgermeister Lenz gerade dabei, die Strukturen im Rathaus zu verändern. „Wir wollen die Arbeiten so verändern oder verteilen, dass wir effizienter arbeiten und Synergieeffekte schaffen können.“

Auf der Agenda für 2015 stehen laut Lenz auch der Mittelbau der alten Mädchenschule – zumindest wolle man sich diesen mal anschauen –, das Modellprojekt zur Barrierefreiheit soll vorangetrieben werden und die Bürgerbeteiligung will der Bürgermeister ausbauen. Auch in den Stadtteilen stehen einige Projekte an: Dorfplatz mit Bürgerhaus in Deisenhofen, Kinderspielplätze in Oberglauheim und Schwennenbach, barrierefreier Friedhof in Schwennenbach, Bauplätze für Sonderheim und eventuell ein Bürgertreff für Oberglauheim.

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