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06.06.2009

Vorerst keine Kinderkrippe in Wittislingen

Wittislingen (tiba) - In Wittislingen wird es vorerst keine Kinderkrippe geben. Bürgermeister Roland Hörl sagte in der Sitzung des Gemeinderates, lediglich vier Kinder seien dafür nach einem Aufruf im Amtsblatt angemeldet worden. "Aber mit vier können wir keine Krippe aufmachen." Bei einer Umfrage des Landratsamtes soll der Bedarf nun nochmals abgefragt werden.

Ausführlich diskutiert wurde auch über die Erhöhung des Strompreises vonseiten der EnBW (wir berichteten). Für Wittislingen betrage sie 2010 im Vergleich zum Vorjahr sogar rund 40 Prozent, so Hörl. Bis zum 10. Juli müsse sich die Gemeinde entscheiden, ob man den Vertrag unterschreiben wolle. Der Bürgermeister hat die Verwaltung beauftragt, Vergleichsangebote einzuholen.

Die Kommunalpolitiker diskutierten daraufhin, wie der Stromverbrauch gesenkt werden könne. Werner Wenger (Freie Unabhängige Wähler Wittislingen, FUWW) schlug vor, zu überlegen, ob man die Beleuchtung in der Zeit reduziert, in der fast niemand im Markt unterwegs ist. Hörl wandte ein, dass andere Gemeinden die Straßenbeleuchtung teils komplett ausschalten. Marcus Kleebaur (SPD) lehnte diesen Vorschlag jedoch ab.

Ans Sparen denken

Vorerst keine Kinderkrippe in Wittislingen

Ulrich Mayerle ( CSU) sagte, man müsse sich von Fachleuten beraten lassen. Hubert Straßer (FUWW) meinte, die Umrüstung auf Energiesparlampen rechne sich. Edwin Regensburger (CSU) regte an, die Kosten zu überprüfen. "Das Sparen ist gedanklich verloren gegangen", so auch Heiko Hertwig (CSU). Zunächst müsse man sich auf die Verhandlungen konzentrieren, sagte Josef Waltl (Freie Wählergemeinschaft Schabringen) - und dann schauen, wo man sparen könne.

Weiteres Thema war auch ein Informationsblatt über Wittislingen. Es soll über Vereine und die Möglichkeiten zur Grundversorgung informieren - und gerade Neubürgern weiterhelfen. Das von Bürgermeister Hörl vorgeschlagene Projekt Römerturm (wir berichteten) lehnten die Kommunalpolitiker ab. Regensburger: "Für das Geld können wir zwei Jahre lang Strom zahlen."

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