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Binswangen/Laugna

03.07.2020

Vorsicht beim Online-Einkauf: Tipps der Dillinger Polizei

Mehrere Menschen aus dem Landkreis Dillingen sind beim Einkaufen im Internet betrogen worden.
Bild: Monika Skolimowska/Illustration (dpa)/Symbolbild

Immer wieder werden Menschen bei Bestellungen im Internet ausgetrickst. Dieses Mal traf es Menschen in Laugna, Lauingen und Binswangen. Das empfiehlt die Polizei.

Gleich dreimal tappten Anwohner des Landkreis Dillingen in die Internetfalle, als sie Ware im Internet bestellten und die Zahlungen direkt auf die hinterlegten Konten überwiesen. Die Ware wurde jedoch nie geliefert.

Wie berichtet hatte in Lauingen ein Mann einen Hochdruckreiniger im Wert von etwa 410 Euro über ein angebliches Versandhaus bestellt. Das Geld überwies der Käufer direkt auf ein hinterlegtes Konto.

Zwischenzeitlich existiert die Webseite des angeblichen Versandhauses nicht mehr, Recherchen ergaben dass es sich dabei um einen Fake-Shop handelte. Die die Polizei am Freitag mitteilten, haben weitere Ermittlungen ergeben, dass die Personalien des Kontobesitzers nach einem Identitätsdiebstahl benutzt wurden.

Vorsicht beim Online-Einkauf:  Tipps der Dillinger Polizei

Spielzeug kommt nicht in Binswangen an

In Binswangen kaufte eine Geschädigte Spielzeug im Wert von 21 Euro und bezahlte direkt über den Transferdienst Paypal Friends, obwohl sie den Anbieter nicht kannte. Auch hier wurde das Geld abgebucht, aber keine Ware geliefert.

Zu einem weiteren Betrug kam es in Laugna. Hier kaufte ein Geschädigter über ein Kleinanzeigenportal ein Mobiltelefon im Wert von 500 Euro und schickte das Geld via Sofortüberweisung an einen ihm nicht bekannten Mann. Sein Mobiltelefon erhielt er jedoch nicht.

Die Tipps der Polizei Dillingen

Die Polizei Dillingen rät bei Käufen im Internet die zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen wie Transferdienste für Geldüberweisungen in Anspruch zu nehmen. Über diese Dienstleister wird gewährleistet, dass Gelder erst überwiesen werden, wenn die Ware auch tatsächlich eingetroffen ist. Hierfür fällt nur eine geringe Gebühr an. Bei Angeboten für die nur Sofortüberweisungen oder Direktüberweisungen möglich sind sollte besondere Vorsicht gelten.

Meistens landet das Geld auf ausländischen Konten und kann nicht mehr zurückgeholt werden. Auch angebliche Sicherheiten wie Fotos von Personalausweisen oder anderen Dokumenten sind keine Garantie dafür, dass der Käufer in ehrlicher Absicht handelt. Oft sind diese Dokumente verfälscht oder von fremden Personen, die in keiner Verbindung zum Käufer stehen. Generell sollten alle Angebote gründlich geprüft werden. Sind im Inserat bereits Auffälligkeiten wie Rechtschreibfehler, fehlendes Impressum oder zu niedrige Preise zu lesen ist es ratsam, diese Anbieter zu meiden. (pol)

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