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Blindheim

14.07.2020

Wann bekommt Berghausen sein Baugebiet?

In Berghausen soll ein kleines Baugebiet entstehen.
Bild: Mathias Rogler

Plus Blindheimer Gremium diskutiert über Baugebiet und Feldwege. Auch die Bahnunterführung ist ein Thema.

Viele Projekte hat der „alte“ Gemeinderat noch vor den Kommunalwahlen in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Deshalb informiert Blindheims Bürgermeister Jürgen Frank in den Sitzungen sein neues Team immer wieder über die aktuellsten Entwicklungen, „damit auch alle auf demselben Stand sind“.

Eine Splittersiedlung im Außenbereich

So auch beim Thema Baugebiet Berghausen, das bei der Sitzung vergangene Woche besprochen wurde. Laut Jürgen Frank soll in dem winzigen Ortsteil ein kleines Baugebiet ausgewiesen werden. Es gebe Interessenten, auch aus Berghausen selbst, die schon lange nach einem passenden Bauplatz suchen. „Das Landratsamt hat uns zu einem kleinen Baugebiet geraten, wir sprechen von circa vier Plätzen“, so der Bürgermeister. Aber: Weil Berghausen eine sogenannte Splittersiedlung im Außenbereich ist, braucht es viele Änderungen und Formalien. „Das dauert. Aber wir sind dran und werden die Bevölkerung über die Schritte informieren“, so Frank.

Kosten für die Gemeinde Blindheim

Ähnlich sieht es beim Thema Bahnunterführung aus. Seit 2017 läuft das Projekt und es gebe bereits erste Planentwürfe, die mit allen Beteiligten abgestimmt werden müssten. Frank: „Wenn man sehr optimistisch ist, dann könnte Baubeginn 2022 sein. Aber dann muss bis dahin alles reibungslos gelaufen und noch genug Geld vom Staat da sein.“ Die Kosten, die die Gemeinde für das Projekt schultern müsste, seien überschaubar. Der Blindheimer Bürgermeister rechnet mit einer Summe zwischen 100.000 und 200.000 Euro.

Viele Grundstücke betroffen

Noch fehlt der endgültige Abschlussbericht, dennoch steht fest: Das Thema Kernwegenetz ist ein Langzeitprojekt für die nächsten Jahrzehnte. Nach Fertigstellung eines Konzeptes könnte die Gemeinde Blindheim in die Umsetzung gehen. „Aber trotz Zuschuss bleibt viel Geld an der Gemeinde hängen. Wir müssen sehr gut überlegen, was sinnvoll ist und was nicht“, sagt Jürgen Frank. Auch, weil bei neuen Feldwegen auch möglicherweise neue Flächen erworben werden müssten. „Da sind dann schnell mal 20 Grundstücke betroffen“, argumentiert der Rathauschef.

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