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Aislingen

14.11.2019

Wann wird es in Aislingen endlich wieder hell?

Das ist es, was sich Bürgermeister Kopriva für die Graf-von-Werdenberg-Straße in Aislingen wünscht: eine funktionierende Straßenbeleuchtung.
Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolfoto)

Plus Seit Monaten fehlt in einer Straße der Aschberggemeinde schon die Straßenbeleuchtung. Zwischen 17 und 7 Uhr ist es dort stockdunkel. Immer wieder verschieben die Lechwerke den Installationstermin.

Nicht mehr lange dauert es, und der Winter ist da. Mit ihm kommen trostlose, düstere Tage. Dämmerung, Dunkelheit, Nebel, Schnee und Glätte bringen viele Gefahrenquellen mit sich, gerade auch im Straßenverkehr. In Aislingen schaut man dieser Entwicklung heuer besonders besorgt entgegen. Und das hat einen Grund: In der Graf-von-Werdenberg-Straße der Aschberggemeinde fehlt seit Anfang April die Straßenbeleuchtung. Als ein Stall und eine Scheune zu Beginn des Jahres dort abgerissen wurden, hatte auch das Straßenlicht weichen müssen. Inzwischen hätte allerdings längst eine neue Lampe an der Stelle angebracht werden sollen. Doch selbst sechs Monate später ist nichts passiert. Stattdessen ist es auf der Straße inzwischen täglich von 17 bis 7 Uhr stockdunkel.

Kopriva: Das ist eine absolute Frechheit

Auch für Aislingens Bürgermeister Jürgen Kopriva ist die fehlende Straßenbeleuchtung ein Ärgernis. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärt er: „Das ist eine absolute Frechheit, dass wir bereits seit einem halben Jahr darauf warten.“ Direkt nach den Arbeiten habe die Gemeinde eine neue Straßenlaterne bei den Lechwerken bestellt. Die Dringlichkeit habe er bereits auf dem Bestellformular angegeben, erinnert der Rathauschef. Einige Monate vergingen, bis Kopriva nach dem Auftragsstatus für die neue Lampe fragte. „Ende Juni hatten mir die Lechwerke mitgeteilt, dass ihr Vertragspartner vor den Sommerferien nichts mehr liefern kann“, sagt der Bürgermeister. Nach den Betriebsferien im September habe man ihm zum damaligen Zeitpunkt die neue Straßenleuchte noch versprochen. Daraus geworden sei allerdings nichts.

Der Rathauschef spricht von einem "großen Sicherheitsrisiko"

Wieder setzte sich der Bürgermeister mit den Lechwerken in Verbindung und wurde abermals vertröstet. „Der neue Termin war auf den Beginn dieser Woche festgelegt“, informiert Kopriva. Ob in diese Woche tatschlich noch eine Straßenleuchte aufgestellt wird bezweifelt der Rathauschef. Er sagt: „Im Sommer war es ja nicht so schlimm, dass die Straße nicht beleuchtet war, aber jetzt wo es immer früher dunkel wird, ist das ein großes Sicherheitsrisiko.“ Auf die Lechwerke und ihren Vertragspartner werfe das alles ein sehr schlechtes Licht, findet Kopriva.

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LEW: Der Mast soll in den nächsten Tagen aufgestellt werden

Pressesprecherin Luisa Rauenbusch von den Lechwerken erklärt: „Aufgrund der hohen Auftragslage ist unser Vertragspartner bisher leider nicht dazu gekommen, die neue Straßenleuchte in Aislingen aufzustellen.“ Schon in den nächsten Tagen solle der Mast der Lampe allerdings aufgestellt werden und auch elektronisch angeschlossen werden, teilt Rauenbusch mit. Spätestens Ende September soll es in Aislingen also wieder Licht geben.

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