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Warnung
22.11.2016

Bürgerliste sorgt sich um Geburtshilfe in Dillingen

Kreistagsfraktion befürchtet, dass die Abteilung am Krankenhaus vor dem Aus stehen könnte

Mit zunehmender Sorge sehen die Kreisräte der Bürgerliste die Entwicklung im Bereich der Geburtshilfe bei der Kreisklinik in Dillingen. „Wenn sich in absehbarer Zeit keine neuen Belegärzte oder andere Lösungen finden, steht die Geburtshilfe im Landkreis vor dem Aus“, warnt die Bürgerliste in einer Pressemitteilung. Für Kreisrat Erich Herreiner ein besorgniserregender Tatbestand, der die Attraktivität unseres Landkreises nicht unbedingt fördere. Wie in den benachbarten Landkreisen, gehöre auch hier eine Geburtshilfestation zu einer umfassenden kommunalen Daseinsvorsorge. Kreisrätin Carolin Wanner sieht die Familienfreundlichkeit unserer Region stark gefährdet, wenn es nicht mehr möglich wäre, im Landkreis Dillingen Kinder auf die Welt zu bringen. Wohnortnahe Frauenärzte, die Geburtshilfe leisten, und Hebammen unterstützen werdende Mütter und schaffen Vertrauen. Im Moment sieht Carolin Wanner dieses Vertrauen schwinden, weil die Situation nur auf bestimmte Zeit geklärt sei. Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung fügt die Kreisrätin an: „Was nützt dann noch das Siegel Bildungsregion, wenn die künftigen Kinder nicht mehr in ihrer Heimat geboren werden. Denn Heimat definiert man eben auch über den Geburtsort!“ Fraktionsvorsitzender Thomas Häußler fordert in der Pressemitteilung Landrat Leo Schrell, den Aufsichtsrat und die Leitung der Kreiskliniken auf, weiter alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, dass dieser Zustand im Frühjahr nicht eintrete. „Unsere Kliniken leisten erstklassige medizinische Arbeit, und so soll es auch weiterhin bleiben“, sagt Häußler. Die Bürgerliste stehe zu den Kreiskliniken, die bewusst in kommunaler Trägerschaft gehalten werden, um die medizinische Grundversorgung für die Menschen in unserem Landkreis und darüber hinaus sicherstellen. (pm)

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