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Aktion

18.11.2019

Was Ehrenamtliche brauchen

Von der Seniorengemeinschaft Dillingen Gerhard Brecht, die Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft im Kreis Dillingen, Iwona Brückner und Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales (von links).
Foto: Brückner

Vertreter aus dem Landkreis treffen Bayerns Sozialministerin zum Dialog

„Starkes Ehrenamt – starkes Bayern!“ Unter diesem Motto startete in Augsburg die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer eine Dialogreihe in allen sieben Regierungsbezirken. Ziel ist der direkte Austausch mit ehrenamtlich engagierten Mitbürgern. Für den Landkreis Dillingen wurden Iwona Brückner, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft für den Landkreis Dillingen und Gerhard Brecht, Initiator der geplanten Seniorengenossenschaft Dillingen, zum Gespräch mit der Sozialministerin nach Augsburg in den Jakobssaal des Freiwilligen-Zentrums eingeladen. 77 Teilnehmer aus ganz Schwaben, die sich vor allem im sozialen Bereich ehrenamtlich engagieren, waren gekommen.

In vier Themengruppen „Neue Formen des Engagements“, „Lokale Vernetzung“, „Zusammenarbeit Haupt- und Ehrenamtlicher“ und „Anerkennungskultur und Wertschätzung“ wurden Probleme rund ums Ehrenamt diskutiert und nach Möglichkeiten der Verbesserung gesucht. Die Ministerin machte deutlich, dass Kommunen dazu übergehen müssen, einen festen Ansprechpartner für ehrenamtlich tätige Mitbürger zu haben und Netzwerke und Verknüpfungen zu erstellen, damit „nicht jeder sein eigenes Süpppchen kocht“. Aus dem Kreis der Teilnehmer wurde auch Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen gefordert. Viele ehrenamtlich Engagierte forderten eine nachhaltige Finanzierung von Projekten und Infrastruktur (etwa das Zurverfügungstellen von Räumlichkeiten), damit ein gewisses Maß an Planungssicherheit und Kontinuität von Aktivitäten gegeben ist. Die gesellschaftlichen Herausforderungen brauchen das Ehrenamt und die Engagierten. (pm)

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