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Natur

18.03.2015

Was, wenn die Frösche wandern?

Eine Erdkröte.
Bild: Archiv

Bei Zöschingen gibt es viele Arten, aber wenige Helfer. Und die könnten schon morgen gebraucht werden

Es hängt vom Wetter ab. Wenn es am Donnerstag regnet, oder nur etwas feucht wird, dann geht es los, dann marschieren die Kröten und Frösche wieder, vermutet Georg Holzheu, Artenschutzreferent des NABU Zöschingen. Erdkröten, Wasser-, Gras- und Laubfrösche, Berg- und Teichmolche werden unterwegs sein und brauchen eine Transporthilfe über die Straße.

Doch allein sechs Helfer sind in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen ausgefallen. Und so einfach findet man keine neuen. „Viele Leute wollen keine Frösche in die Hand nehmen, sie finden sie eklig“, weiß Holzheu. Schon Kindern würde erzählt, vom Anfassen einer Kröte könnten sie ein Warze bekommen, aber das ist reiner Aberglaube. Ein echtes Problem ist dagegen die Hanglage zur Straße hin, sagt Holzheu. „Das ist gefährlich, das kann man vor allem älteren Leuten nicht zumuten. Die Gefahr ist groß, dass jemand ausrutscht.“ Wie berichtet, soll künftig ein See, links der Straße nach Nattheim, ein weiteres Zuhause für Amphibien sein. Fichten seien dafür bereits gerodet, sagt Holzheu, der das Projekt grundsätzlich unterstützt. Allerdings beharrt er auf einem Amphibienleitsystem mit Tunnel unter der Straße, das er bereits beantragt hatte, das sich aber in der Gemeinde nicht durchgesetzt habe. Deswegen fürchtet er zunehmende Probleme. (corh)

Wer helfen möchte, wird gebeten, sich unter Telefon 09077/957752 an Projektleiterin Alexandra Kämmerle zu wenden.

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