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Landkreis Dillingen

06.09.2019

Welchen Weg das Spenderblut nimmt

Welchen Weg die Blutspenden in Bayern nehmen.
Bild: Ina Fassbender/dpa (Sybol)

Welche Logistik hinter dem Blutspendedienst steckt und warum jede Blutspende in Bayern einmal nach Franken gebracht wird.

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes betreut den ganzen Freistaat. Ein Austausch über die Grenzen des Bundeslandes erfolgt nur in Notfällen. Wenn also in Dillingen dringend Blutkonserven benötigt werden, könnte das in Ausnahmefällen also auch aus Ulm kommen.

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Das Blut wird in seine Bestandteile zerlegt

Egal ob in Höchstädt, Berchtesgaden oder Passau: Jede Blutspende in Bayern wird innerhalb von 24 Stunden nach Wiesentheid in Franken gebracht. Dort wird sie aufbereitet, also in ihre Bestandteile zerlegt. Neben dem Erythrozytenkonzentrat gibt es das Blutplasma – das wird bei Gerinnungsstörungen verwendet – und das Thrombozytenkonzentrat –, das ist nur wenige Tage haltbar und wird in der Krebstherapie eingesetzt.

Jede Blutspende wird auch Krankheitserreger untersucht

Ein Röhrchen des Blutes wird im Labor untersucht, um auszuschließen, dass es Krankheitserreger enthält. Wenn das Blut die Freigabe aus dem Labor erhält, kommt es in Verteilerzentren. Das vom Kreis Dillingen aus nächste ist in München. Die Krankenhäuser bestellen dort das benötigte Blut und haben einen gewissen Vorrat im Haus. In Notfällen kann Nachschub vom Medizinischen Transportdienst mit Blaulicht geliefert werden. (jako)

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