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Bissingen/Dillingen

20.11.2019

Wenn das Telefon klingelt und ein Polizist Ihre Wertsachen abfragt

Betrüger haben versucht, in Bissingen und Dillingen Menschen hereinzulegen
Bild: Matthias Becker (Symbol)

Betrüger rufen in Bissingen und Dillingen an und setzen eine Angerufene massiv unter Druck.

Zwei weiter Betrugsfälle mit falschen Polizisten vermeldet die Dillinger Polizei. In einem Fall gab sich die Anruferin als Polizeibeamtin des Polizeireviers Aalen aus. Sie erklärte, dass bei einem Raubüberfall in Bissingen zwei Täter gefasst wurden, zwei Täter wären flüchtig. Bei den festgenommenen Tätern wurden die Personalien der Angerufenen aufgefunden. Die angebliche Polizistin forderte daraufhin die Bissingerin auf, alle Bargeldbestände und Goldbestände aus dem Haus zusammen zu suchen. Dabei wurde das Telefonat an einen männlichen Kollegen weitergegeben, der fortwährend am Telefon die Angerufene einzuschüchtern versuchte. Der angebliche Polizist erklärte der Bissingerin, dass sie zeitgleich die 110 anrufen könne, um sich zu ihm verbinden zu lassen. Erst als die Bissingerin keine Auskünfte über Schmuckgegenstände machte, legte der angebliche Polizist sofort auf.

Fast zeitgleich erhielt eine Dillinger Anwohnerin einen ähnlichen Anruf. Sie wurde nach dem Verschlusszustand ihrer Türen und Fenster gefragt. Die Angerufene witterte sofort den Betrugsversuch und erklärte, nicht alleine zu sein. Auch hier wurde daraufhin sofort das Telefonat beendet. In beiden Fällen kam es zu keinem Schaden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Dillingen erneut daraufhin, dass Polizeibeamte niemals am Telefon nach Wertgegenstände und Bargeldbeständen im Haushalt nachfragen. Auch nehmen sie gefahrenabwehrend keine Wertgegenstände entgegen um möglichen Einbrüchen vorzubeugen.

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Geben Sie niemals am Telefon private Daten zu Bankkonten oder Höhe der Wertsachen preis. Vergewissern Sie sich über den Rückruf bei der 110, ob es sich tatsächlich um Polizeibeamte handelt. Wählen Sie hierbei selbst die Rufnummer und lassen Sie sich nicht verbinden. (pol)

Weitere Tipps gegen Betrug gibt es unter www.polizei-beratung.de

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