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Landkreis

20.04.2017

Wenn’s beim Blitzermarathon schneit

Mit der Radarpistole war Willi Bock von der Dillinger Polizei am Mittwoch zwischen Peterswörth und Offingen im Einsatz. Dort kam unser Fotograf Karl Aumiller am Mittwoch zufällig vorbei.
Foto: Karl Aumiller

24 Stunden lang wurden auch im Landkreis Geschwindigkeiten gemessen. Ein Autofahrer fiel besonders auf

Landkreis 24 Stunden lang, von Mittwoch 6 Uhr bis Donnerstag 6 Uhr, fand der bundesweite Blitzermarathon statt. Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord, zu dem der Landkreis Dillingen gehört. Zuvor waren, wie bei der Aktion üblich, die Messstellen veröffentlicht worden. Nach der Auswertung ergeben sich nun folgende Ergebnisse:

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord haben insgesamt 105 Polizeibeamte 9248 Fahrzeuge gemessen. Davon wurden insgesamt 255 Fahrzeugführer mit Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet. Daraus ergibt sich eine Beanstandungsquote von 2,75 Prozent, die geringer ausfällt als in den Vorjahren. Es wird vermutet, dass das den Witterungseinflüssen mit sehr kalten Temperaturen und teilweise heftigem Schnee/Schneeregen im Messzeitraum geschuldet ist. Allein in Nordschwaben wurden 2732 Fahrzeuge gemessen und 65 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Ein Ausreißer im Landkreis Dillingen war ein Mann, der mit seinem Wagen und 125 Stundenkilometern auf der B16 an Gundelfingen vorbeifuhr, statt der erlaubten 100. Im Bereich Nordschwaben fiel vor allem ein Autofahrer auf, der bei Alerheim statt der erlaubten 100 Tempo 142 fuhr.

Die Polizei betonte am Donnerstag noch mal, dass das Ziel des Blitzmarathons ausdrücklich nicht war, möglichst viel „einzunehmen“, sondern im Gegenteil die Geschwindigkeit zu reduzieren und vor allem für das Thema „Geschwindigkeit“ zu sensibilisieren. Ein großer Erfolg wäre gewesen, keine Geschwindigkeitsverstöße zu registrieren, denn sonst wäre auch die Ankündigung der genauen Messstellen nicht schlüssig. (corh mit pm)

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