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Dillingen

21.11.2019

Wie BSH Hausgeräte die Gesundheit der Mitarbeiter fördert

Die BSH Hausgeräte GmbH in Dillingen wurde für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement erneut mit dem Zertifikat „Gesundes Unternehmen“ in Gold ausgezeichnet. Auf dem Foto von links: Standortleiter Claus Köther, Personalleiter Thomas Reuter und AOK-Direktor Hermann Hillenbrand.
Foto: BSH

Das Dillinger Geschirrspülerwerk erhält erneut die Auszeichnung „Gesundes Unternehmen“ in Gold. Was das Unternehmen dafür tun muss.

Die BSH Hausgeräte GmbH in Dillingen wird zum zweiten Mal in Folge mit dem „Gold-Status“ für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement zertifiziert. Wie das Dillinger Geschirrspülerwerk mitteilt, wird das Thema „Mitarbeiter-Gesundheit“ im Unternehmen seit Jahren großgeschrieben. Die AOK Bayern hat die BSH Hausgeräte GmbH für deren Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement mit dem Zertifikat „Gesundes Unternehmen“ in Gold ausgezeichnet.

Europas führender Haugerätehersteller beschäftigt am Standort in Dillingen laut Pressemitteilung rund 2500 Mitarbeiter. Das Werk ist eine der weltweit größten Produktionsstätten für Geschirrspüler. Bis heute wurden in Dillingen mehr als 70 Millionen Geschirrspüler gefertigt. Der größte Arbeitgeber in der Region erhielt die höchste Auszeichnung erstmalig im Jahr 2016. Das Zertifikat ist stets auf zwei Jahre befristet. 2019 erfolgte die erfolgreiche Re-Zertifizierung durch den Zertifizierungspartner DQS.

Sieben Bereiche stehen auf dem Prüfstand

Im Rahmen der Re-Zertifizierung werden in einem Audit Stärken und Verbesserungspotenziale sowie der Stand des betrieblichen Gesundheitsmanagements nach einem bundesweit einheitlichen Qualitätsstandard ermittelt. Dabei standen insgesamt sieben Bereiche auf dem Prüfstand: Einbindung des Betrieblichen Gesundheits- und Sozialmanagements in die Unternehmenspolitik, systematische Umsetzung des BGM, Förderung der Gesundheit und von Gesundheitspotenzialen, Mitarbeiterbeteiligung, Personalmanagement, Berichtswesen und Arbeitssicherheit/Arbeitsschutz. Diese werden nach einem bundesweit einheitlichen Qualitätsstandard untersucht.

Zur Zertifikatsübergabe trafen sich, wie schon vor drei Jahren, Personalleiter Thomas Reuter und AOK-Direktor Hermann Hillenbrand. Sie können auf eine lange Zeit intensiver Zusammenarbeit in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge zurückschauen. Hillenbrand sagt: „Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang zu halten, bedarf es permanenter Anstrengungen. Hier zeigt die BSH Hausgeräte GmbH vorbildlich, dass dies auch über einen Zeitraum von inzwischen mehr als 20 Jahren möglich ist.“ Schon 1996 hatte die BSH mit dem „Arbeitskreis Gesundheit“ im Unternehmen damit begonnen, Gesundheitsförderung für ihr Personal zu betreiben.

Gesunde Mitarbeiter fehlen seltener

Personalleiter Reuter wiederum betont: „Die Re-Zertifizierung ist uns wichtig, um sicherzustellen, dass die Prozesse und Angebote unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements höchsten Standards genügen. In unserem Arbeitskreis haben wir die Gesundheitskasse als kompetenten Berater integriert. Angebote, wie zum Beispiel das Faszientraining, kommen bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders gut an.“ Gesunde Mitarbeiter fehlen seltener, sind zufriedener und entsprechend motivierter.

Das garantiert eine höhere Arbeitsqualität und Produktivität“, weiß Maximilian May, Auditor der DQS. Er gratulierte der BSH Hausgeräte GmbH zur erfolgreichen Re-Zertifizierung in Gold. (pm)

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