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Wie Bauern im Landkreis Barrieren überwinden

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Kommentar Von Tanja Ferrari
09.08.2019

Viele Bauern beklagen die fehlende Wertschätzung durch die Gesellschaft. Durch Skandale werden sie oft an den Pranger gestellt und stehen unter Generalverdacht.

Wir alle leben von und mit der Landwirtschaft. Für mehr als eine Million Menschen in Deutschland ist sie ein Arbeitgeber und damit auch ein wichtiger Wirtschaftszweig. Doch nicht nur das: Täglich landen landwirtschaftliche Erzeugnisse auf unseren Tellern. Lebensmittel, die zuvor angebaut, gepflegt und geerntet werden mussten.

Warum Bauern mit der Wertschätzung zu kämpfen haben

Die Bauern beklagen inzwischen die fehlende Wertschätzung durch die Gesellschaft und fühlen sich an den Pranger gestellt. Themen für Diskussionen gibt es reichlich: Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das in der Kritik steht, Krebserkrankungen zu begünstigen. Der Tierquälerei-Skandal im Allgäu, der aktuell für Aufregung sorgt. Oder die Kritik, die es im Zug des Volksbegehrens „Artenvielfalt“ bezüglich des Einsatzes von schädlichen Pestiziden und der Zerstörung von wichtigen Lebensräumen hagelte. All das schadet dem Image der Landwirtschaft massiv.

Wie sich das Image der Landwirtschaft verbessert

Wie können Landwirte also reagieren? Im Landkreis Dillingen tun sie schon viel: Manche stellen auf Bio um, etliche senken den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, andere säen Blühstreifen an. Auch auf die jüngere Generation gehen sie zu: Immer wieder werden Kindergärten und Schulklassen auf Bauernhöfe eingeladen.

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Es gilt, weiter Barrieren abzubauen. Möglichkeiten, die Landwirtschaft wieder attraktiver zu machen, gibt es viele. Auch soziale Medien eignen sich hierfür, wie das Beispiel von Alina Zacher aus Lauingen zeigt. Für eine junge Zielgruppe ermöglichen Facebook, Instagram und Co. den Blick hinter die Kulissen. Und schaffen damit ein anderes Verständnis für die für uns so wichtige Landwirtschaft.

Lesen Sie dazu auch:

Eine Hobby-Bäuerin aus Lauingen auf Instagram

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