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27.02.2014

Wie geht es mit der SSV weiter?

Wie geht es mit der SSV weiter?
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Über die aktuellen Verhandlungen wird geschwiegen. Am Freitag wird diskutiert

Stehen Sie hinter dem Projekt Zukunft des Sportvereins Höchstädt?

nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn Ja Ja, 41,34 Prozent

nnnnnnnnn Nein, 13,95 Prozent

Wie geht es mit der SSV weiter?

nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn keine Angaben 44,7 Prozent

Höchstädt Jakob Kehrle ist mit diesem Ergebnis zufrieden, sieht darin eine Anerkennung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. „Der Unterschied zwischen Ja und Nein ist sehr deutlich. Die anderen haben schlichtweg kein Interesse am Sport, darum ist die Zahl auch nachvollziehbar“, so der Vorsitzende der SSV Höchstädt, der sich auf eine Umfrage der Donau-Zeitung bezieht. Beim Meinungs-Barometer wurden im gesamten Landkreis im Auftrag der Heimatzeitung regionalspezifische Themen abgefragt, um ein Bild der Stimmungslage in der Bevölkerung zu erhalten.

Insgesamt haben rund 2500 Bürger daran teilgenommen. Darunter war eine Frage, die lautete: Stehen Sie hinter dem Projekt Zukunft der SSV Höchstädt? Insgesamt 387 Menschen haben daran teilgenommen, 160 stimmten für Ja, 54 für Nein und 173 Personen wollten keine Angaben machen. „Für mich stellt sich nun einfach die Frage, wann es weiter geht und wie“, so Kehrle weiter. Am vergangenen Montagabend fand eine Stadtratssitzung in Höchstädt statt, die Öffentlichkeit wurde dabei ausgeschlossen. In dem nicht öffentlichen Teil stand unter anderem das Thema SSV wieder zur Diskussion. Dabei haben die Räte laut Kehrle, der aber vom Abstimmungsergebnis noch nichts wusste, beraten, ob die Stadt dem Sportverein eine Ausfallbürgschaft oder das Erbbaupachtrecht überträgt. Bürgermeisterin Hildegard Wanner sagte auf Nachfrage dazu: „Gemeinsam mit der SSV wurde entschieden, dass wir über die weiteren Verhandlungen schweigen. Deshalb kann ich auch nicht sagen, was in der Sitzung besprochen wurde“, so Wanner. Sie könne nur mitteilen, dass aktuell das Erbbaupachtrecht geprüft werde, dass aber seine Zeit brauche. Dabei müsse ein Vertrag aufgesetzt, Unterlagen noch zusammengetragen werden. „Das ist eine umfangreiche Prüfung, mehr kann ich aber dazu nicht sagen“, so Wanner.

Wie berichtet, spendete Ehrenbürgerin Loni Grünbeck im Dezember 2013 der SSV 200000 Euro – um das Projekt Zukunft fertigzustellen. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist nicht klar, ob nun der dritte Bauabschnitt, der unter anderem den Bau einer neuen Mehrzweckhalle vorsieht, umgesetzt werden darf oder nicht. Denn bis dato gibt es einen Stadtratsbeschluss, der dieses Vorhaben verbietet. Hildegard Wanner betonte schon vor einigen Wochen, dass sich die Sachlage durch die großzügige Spende von Loni Grünbeck verändert habe, man neu darüber verhandeln müsse. Genau das passiere jetzt. Vor kurzer Zeit waren die Bürgermeisterin und Vertreter der Verwaltung sowie Mitglieder der SSV, darunter auch Kehrle, gemeinsam bei einer Notarin, um sich über die Möglichkeiten bei einem Erbbaupachtrecht zu informieren. Dabei wurde festgelegt, dass man über die weitere Vorgehensweise schweigt. Am morgigen Freitag, 28. Februar, wird das Thema dann wohl aber doch auf den Tisch kommen. Denn ab 19.30 Uhr findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung der SSV statt. Dabei wird eine Diskussion mit den Bürgermeisterkandidaten Hildegard Wanner, Stefan Lenz und Wolfgang Konle organisiert. Die Versammlung findet in der SSV-Mehrzweckhalle statt.

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