Verkehr

30.09.2017

Wie geht’s weiter?

Die derzeitige Verkehrslage in Lauingen hat zwei Brennpunkte: die Ecke Herzog-Georg-/Brüder-/Albertusstraße und die Ecke an der Geiselinastraße.
Bild: Reif

In den CAP-Markt in Lauingen kommen weniger Besucher mit dem Auto

Schon oft war die Rede von verunsicherten Fußgängern und auch Autofahrern, die mit der Lauinger Verkehrssituation nicht zurecht kommen. Vielen war beispielsweise nicht klar, dass Fahrzeuge, die aus einer Straße mit abgesenktem Bordstein kommen, nicht vorfahrtsberechtigt sind – auch dann nicht, wenn sie im Rechts-vor-links-Bereich von rechts kommen. Seit mehreren Monaten gelten diese neue Regeln bereits, inzwischen spürt man auch beim CAP-Markt in Lauingen die Auswirkungen dieser Verunsicherung.

„Der CAP-Markt ist massiv betroffen“, sagt Johann Uhl von der Lebenshilfe in Dillingen. Häufig erfahre er über Dritte, dass viele ältere Stammkunden den Laden nun meiden, weil ihnen die Verkehrsführung zu kompliziert geworden ist. „Dabei sind wir angewiesen auf Kunden, die mit dem Auto kommen“, sagt Uhl, „von Kunden, die zu Fuß kleinere Mengen einkaufen, können wir nicht leben“.

Er persönlich hat kein Problem mit der Situation. Er findet es sogar gut, dass viel weniger Lastwagen durch die Lauinger Innenstadt fahren. „Die Leute schimpfen halt“, sagt eine Mitarbeiterin des Supermarkts. Von einem Verkehrschaos oder Ähnlichem bekommt sie, wenn sie im Laden arbeitet, allerdings nichts mit.

Noch ist unklar, ob sich Ladenbetreiber noch lange mit dieser Situation beschäftigen müssen. Bürgermeister Wolfgang Schenk geht davon aus, dass bald jemand vom Landratsamt zu ihm Kontakt aufnehmen und ein neues Konzept besprechen wird.

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