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Dillinger Messe

11.03.2018

Wie hoch ist Ihr Blutdruck?

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4 Bilder
Beim Stand des BRK kann man auch seinen Blutdruck messen lassen.
Bild: Aninger

Auf der Ausstellung im Donaupark gibt es zahlreiche Angebote, um die eigene Gesundheit zu testen.

Von Blutdruck messen, über Massagestühle mit Infrarotstrahlung bis hin zu schnellen Hörtests. Auf der WIR findet man in Halle K alles, was die Gesundheit betrifft. An zahlreichen Ständen kann man sich informieren und beraten lassen, oder gleich selbst die Produkte ausprobieren. Hoher oder niedriger Blutdruck? Das lässt sich testen beim Stand des Bayerischen Roten Kreuzes. Dabei wird um den Oberarm eine Manschette angelegt. Daneben zeigt Christine Mathieu, wie man einen Defibrillator im Ernstfall richtig nutzt. „Es gibt immer mehr Defibrillatoren. Viele Vereine schaffen sich zum Beispiel einen an. Deswegen ist es wichtig den Leuten das Gerät näher zu bringen, denn die meisten haben Angst, etwas falsch zu machen.“

Christine Mathieu zeigt, wie es funktioniert. Sie schaltet das Gerät an und eine Stimme ertönt. Diese erklärt einem Schritt für Schritt und sehr genau, was man zu tun hat. „Eigentlich kann man gar nichts falsch machen“, sagt Mathieu. Einen Defibrillator in greifbarer Nähe zu haben, sei bei einem Ernstfall ein großer Vorteil. Denn dieses Gerät kann die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung erhöhen. Es löst Schocks aus, die Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern beenden können.

Neben Rollstühlen und Rollatoren bietet das Sanitätshaus Hilscher an seinem Stand außerdem Kompressionsstrümpfe in allen verschiedenen Farben und Mustern. Diese kommen vor allem bei langem Sitzen und Stehen zum Einsatz. „Aber auch bei langem Reisen“, weiß Stephanie Almus. Es gibt sogar Reisestrümpfe, die für jede Altersgruppe geeignet sind. Außerdem besteht bei Hilscher die Möglichkeit einer Venenfunktionsmessung. „Dabei wird die venöse Fließgeschwindigkeit des Blutes von den Füßen bis ganz nach oben untersucht“, erklärt Almus. Also Schuhe und Socken aus und die Hose hochgekrempelt. Mittels Aufkleber, ähnlich einer EKG-Elektrode, wird die Funktion der Venenklappen untersucht. Nun muss man etwa acht Mal die Zehen anziehen, damit die Venen entleert werden. Bei der anschließenden Bewegungspause füllen sich die Gefäße wieder und die Wiederauffüllungszeit wird gemessen. „Wir testen quasi, wie dicht die Venenklappen sind. Je länger es dauert, dass Blut durchfließt, desto besser. Das heißt, dass die Venenklappen dicht sind“, sagt Almus. Zum Schluss bekommt man sein persönliches Ergebnis gleich ausgedruckt und noch ein paar Tipps, wie man seinen Blutfluss für ein gesundes Venensystem in Bewegung halten kann.

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Auch beim Stand von Christian Neiser geht es um das Thema Füße. Davor liegen verschiedene Einlagesohlen, sogenannte Fliessgel Fußbetten. Wenn man darauf steht und sich bewegt, spürt man, wie sich die Sohle auf den ganzen Körper auswirkt. Durch die Körperbewegung bewegt sich auch das Gel in den Sohlen und kann sich so individuell an jede Fußform anpassen. „Dadurch wird das Gleichgewicht trainiert und gleichzeitig die Körperhaltung optimiert“, erklärt Neiser. Die Sohlen seien für jeden geeignet. „Sie helfen zum Beispiel bei Verspannungen am Körper. Die meisten Leute reagieren erst dann, wenn es wehtut, doch die Fußbetten wirken auch vorbeugend“, sagt Neiser. „Es ist wie, als würde man barfuß im Sand oder auf Moosboden laufen.“

Wer möchte, kann einen kostenlosen Hörtest machen. Beim Ausstellungsstand der Hörwelt Noack bekommt man wie bei Hörgeräte Langer in Halle B und Amplifon (Halle K) nicht nur Informationen, sondern kann gleich das eigene Hörvermögen testen. „Wenn man die Kunden fragt, wann sie das letzte Mal einen Hörtest gemacht haben, antworten die meisten mit noch nie“, sagt Stefan Noack. Dabei sei ein jährlicher Hörtest genauso wichtig wie der Besuch beim Zahnarzt. „Eine Hörschwäche bemerkt man nicht von heute auf morgen, sondern sie kommt schleichend“, weiß Noack. Über Kopfhörer werden Töne abgespielt und der Besucher soll sagen, auf welchem Ohr er den Ton hört. Wem es in der Halle zu laut ist, dem steht draußen ein Hörtrailer zur Verfügung. „Dort bekommt man nicht nur eine Hörschutz- oder Tinitusberatung und weitere Informationen, sondern der Trailer ist quasi ein ganzer Hörtest-raum“, sagt Noack.

Neben diesen Ständen gibt es in Halle K weitere zahlreiche Aussteller rund um das Thema Gesundheit, wie beispielsweise die AOK Bayern. Dort können sich Besucher sowohl zu Mehrwertprodukten informieren und zu verschieden Tarifen beraten lassen, als auch an der Aktion „Scan and Win“ teilnehmen.

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