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Lauingen

05.11.2019

Wie jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann

An der Donau-Realschule Lauingen haben sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen intensiv mit dem Thema Energie und Zukunft befasst. Die 9. Jahrgangsstufe wird darüber hinaus an einer Klimakonferenz-Simulation des Vereins Multivision Hamburg teilnehmen.
Foto: Oskar Dietrich

Unter dem Motto Energievision 2050 erfahren die Lauinger Donau-Realschüler, wie sie im Kleinen etwas für den Klimaschutz tun können.

Eine Ermutigung zur Zukunftsgestaltung – so lautete das erklärte Ziel des Nachhaltigkeitsprojektes „Energievision 2050. Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft“ .

Das Team der „Multivision“ war der Einladung der Lauinger Donau-Realschule gefolgt und präsentierte den Schülern mit einer großen Multivisionsschau lebendig und interessant, welch große Herausforderungen auf die jungen Menschen gegenwärtig und in naher Zukunft zukommen. Der Fokus richtete sich dabei auf die Treibhausgasemission, die bis zum Jahr 2050 um über 90 Prozent gesenkt werden soll. Mit anschaulichen Grafiken und kompetenten Erklärungen wurde den Jugendlichen laut Pressemitteilung vermittelt, wie der natürliche Treibhauseffekt durch den Menschen beeinflusst wird.

Warum der Klimawandel ein wichtiges Thema für die Zukunft ist

Dabei lenkte die Moderatorin den Blick auf den hohen CO2-Ausstoß, für den jeder Einzelne Verantwortung trage. Problematisch sei, dass wir in Europa nicht so viel vom Klimawandel spüren würden wie beispielsweise die Menschen in der Sahelzone, die immer häufiger unter extremer Dürre zu leiden hätten. Wir Europäer seien deshalb schwieriger zu motivieren, etwas in unserem Leben zu verändern. In einem Film erhielten die Schüler eine Vorstellung davon, wie ihre Zukunft aussehen könnte.

Gezeigt wurden in diesem Zusammenhang die Ergebnisse eines Klimaforschers, der deutlich vermittelte, welche Bedrohung ein ansteigender Meeresspiegel für unzählige Menschen haben würde, wenn auch die Eismassen, die noch auf dem Land liegen, abschmelzen würden. Von entscheidender Bedeutung sei es deshalb, zu erreichen, dass die Erderwärmung bis 2050 um höchstens zwei Grad Celsius zunehme. Das sei ebenfalls das Ziel der Bundesregierung.

Klimaschutz bringt auch Spaß und Freude mit sich

Zu Wort kam im Film außerdem ein Zukunftsforscher, der betonte, dass wir die Zukunft zwar nicht wissen, aber dennoch gestalten könnten. Der notwendige Wandel sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Schülerinnen und Schüler ein Teil der Lösung. Den Produzenten der Multivision war es ein Anliegen, eine positive Bewegung darzustellen und junge Menschen zu animieren, Teil dieser Bewegung zu werden und mit Spaß und Freude einen Beitrag für den Erhalt unserer Welt zu leisten.

Deshalb wurden in der Multivisionsschau zahlreiche Ideen vorgestellt, mit welchen Lösungen man die Treibhausgase bis 2050 nahezu vollständig reduzieren und trotzdem ein gutes Leben führen könne. Diskutiert wurden in diesem Zusammenhang Redox-Flow-Batterien, bei denen Energie in Flüssigkeit gespeichert wird, neue Entwicklungen in der Elektromobilität und Solarzellen, die sich mit der Sonne mitbewegen.

Im Alltag einen Beitrag für das Klima leisten

Ganz konkret wurde das Thema, als eine Verbindung zum Alltag der Jugendlichen geknüpft. Hier kamen sinnvolle Anregungen zur Sprache, wie man im Kleinen etwas bewegen könne, zum Beispiel bei Lebensmitteln nachhaltig und regional einzukaufen, Einwegartikel zu vermeiden, Ökostrom zu beziehen oder die Eltern dazu zu bewegen, das Auto öfter einmal stehenzulassen.

Im Vortrag wurde für die jungen Menschen deutlich, dass die Herausforderungen in allen Bereichen groß sind und dass alle gemeinsam an Lösungen arbeiten müssen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Dennoch war für die Jugendlichen anhand der inspirierenden Visionen des Projekts erkennbar, dass der Einzelne sehr wohl die Macht hat, Dinge zu verändern und einen wirklichen Wandel zu bewirken. (pm)

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