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Vortrag

19.10.2019

Wie sicher ist Online-Banking?

Die Vor- und Nachteile des Finanzverkehrs im Internet erklärt ein Experte in Lauingen. Er hat auch Tipps, wie ein sicheres Passwort aussehen kann

Immer öfter ziehen sich Kreditinstitute aus kleinen Ortschaften nicht nur im ländlichen Raum zurück. Der Kunde bleibt sich selbst überlassen, muss weite Wege bis zum nächsten Geldinstitut in Kauf nehmen – oder er nutzt Online-Banking. Wie man dabei „auf der sicheren Seite“ ist, war Thema eines Vortrags von Thomas Rohr vom Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ der Sparkassen-Finanzgruppe im Lauinger Kolpinghaus. Gehöre sein Publikum überwiegend sicher nicht zur Generation der „Digital Natives“, so seien doch auch viele Ältere heute „irgendwie digital“ unterwegs, erklärte Rohr.

Über die Vor- und Nachteile der Bezahlverfahren bei Einkäufen im Internet informierte er laut einer Pressemitteilung zuerst. Rohr stellte die klassischen Verfahren wie Kreditkarte, Kauf auf Rechnung, Vorkasse oder Lastschrift ebenso vor wie die echten digitalen Bezahlverfahren, wie PayPal oder PayDirekt.

Zu den neuen Trends aus der digitalen Welt gehört Rohr zufolge das kontaktlose Zahlen mittels Girocard oder Kreditkarte. Beim Vorbeigehen an einem Kartenterminal könnten Beträge bis zu 25 Euro in der Regel ohne PIN-Eingabe bezahlt werden. Ähnlich funktioniert das auch mit dem kontaktlosen Zahlen mit dem Smartphone.

Wie sicher ist Online-Banking?

Und wer doch lieber aufs gute alte Bargeld zurückgreifen möchte? Den warnte Rohr vor manipulierten Geldautomaten und vor dem physischen Verlust des Geldes.

Eine Lanze brach der Referent laut Pressemitteilung fürs Online-Banking. „Was digital auf Ihrem Handy ist, das ist durch Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, App, PIN und TAN wesentlich besser gesichert als Ihr Bargeld im Tresor zu Hause.“ Als weitere neue Zahlungsmethode stellte Rohr die „Echtzeitüberweisung“ vor, bei der Beträge bis zu 15000 Euro innerhalb von nur zehn Sekunden beim Empfänger in ganz Europa gutgeschrieben werden. Mit der Umsetzung der Zahlungsdienstrichtlinie PSD II wird sich für Online-Zahler in Zukunft einiges ändern, erklärte der Berater. Vieles wird sicherer werden, und so hat Rohr die kommenden Änderungen detailliert vorgestellt. Dann ging er noch auf die Wahl geeigneter Passwörter ein: Zahlenreihen oder die Kombination aus Name und Geburtsdatum eines Familienmitglieds eigneten sich nicht, heißt es in der Mitteilung. Optional seien Passwörter, die Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen enthielten. Oder die Anfangsbuchstaben eines verrückten Satzes, den man sich gut merken könne. (pm) Foto: DZ-Archiv

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