1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Wie soll der neue Parkplatz aussehen?

Höchstädt

09.07.2016

Wie soll der neue Parkplatz aussehen?

Insgesamt 35 Parkplätze sollen in der „Weiten Gasse“ in Höchstädt entstehen.
Bild: Berthold Veh

Anwohner in Höchstädt reden mit. Was ihre Wünsche sind

Gerhard Polifka ist wichtig, dass es tatsächlich Dauerparkplätze werden. Günter Ballis hätte gerne eine „kleine, grüne Lunge“ in der Stadtmitte. Bürgermeister Stefan Lenz ist dagegen „kein Freund von Bodendeckern“. Aber nicht nur die Stadtvertreter, sondern auch zehn Anwohner, die unmittelbar von der Umgestaltung des Parkplatzes „Weite Gasse“ betroffen sind, haben Wünsche und Anregungen. Christian Konle vom gleichnamigen Schuhgeschäft sagt beispielsweise, dass es ihm wichtig sei, dass bei dieser Maßnahme die Baufahrzeuge nicht mehr über die Bachgasse kommen. „Wir hatten jetzt sieben Monate lang diese Situation, es reicht jetzt“, sagt Konle. Ehepaar Max und Sigrid Schaller beschäftigt dagegen eher die geplante Ab- und Zufahrt. „Ich glaube, dass die meisten die Weite Gasse zur Abfahrt nehmen“, meint Max Schaller.

Um was geht es? Am vergangenen Donnerstagabend hat Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz ins Rathaus geladen – speziell die Anwohner und Bürger, die von der geplanten Parkplatzumgestaltung „Weite Gasse“ betroffen sind. Zehn von ihnen waren da, ebenso viele Stadträte. Lenz: „Wir stellen heute bewusst nur einen Vorschlag von unserer Seite vor. Wir nehmen gerne Anregungen auf. Die Anwohner kennen die Situation vor Ort einfach besser.“ Die endgültige Entscheidung trifft allerdings der Stadtrat in einer Sitzung.

Was ist geplant? Stadtbaumeister Thomas Wanner stellt vor, dass der Parkplatz in der Innenstadt eine Weiterführung zur Kirchgasse sein soll. Insgesamt 35 Parkplätze – aktuell alle als Dauerparkplätze geplant – von mindestens 2,60 Meter Breite, zwei Behindertenparkplätze und zwei Stellplätze für Elektroautos sollen entstehen. Die alten Gebäude und Mauern sollen dafür abgerissen, die Fahrgassen vergrößert, Bäume und Bodendecker gepflanzt werden. Eventuell soll auch das bestehende Trafohäuschen versetzt werden – je nach Kostenaufwand. Wanner: „Realistisch ist eine Umsetzung in diesem Herbst. Das ist natürlich davon abhängig, was wir alles verändern und wie der Stadtrat entscheidet.“ Bei der kleinen Bürgerversammlung hat sich auf jeden Fall abgezeichnet, dass die Zu- und Abfahrten, die momentan in einem ersten Plan festgehalten sind, nochmals zu überdenken sind. Abfahren über die Stichgasse Bachgasse? Einbahnstraße? Fußgängerweg? „Deshalb holen wir euch so früh ins Boot. Damit wir gemeinsam eine gute Lösung finden“, so Lenz.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren